Parkplatz Bodenbachtal.
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Karte Nummer 7 Bad Münstereifel.
Wanderkilometer 16,09 km.
Zeit 04:09 h.
Höhenmeter
348 hm.
Streckenführung: .Nummer 2,4,Gottesweg,
querfeldein.
Wetter: 13,0
Grad C, bedeckt, grau in grau, ab Mittag Regen.
Wegprofil: befestigte Waldwirtschaftswege, querfeldein, die berühmten dünnen
schwarzen Linien im Gelände, hohe Wiesenflächen.
![]() |
| geplante Streckenführung, am Hollersberg wurde die Streckenführung geändert |
Wir starten in der Nähe des Lingscheider Hofes an der L 165. Der Parkplatz in Fahrtrichtung Wasserscheide hat die Bezeichnung Bodenbachtal. Von hier aus kann man schöne Touren starten zum Dicken Tönnes, oder den Michelsberg.
In der Stadt-Chronik von
Bad Münstereifel ist zu lesen dass 1416 ein Wolkenbruch ein Großteil der
Stadtmauer wegriss. Heute wären dann die Outlet Läden überflutet. So mächtig
kann die Erft nach wenigen Kilometern Entfernung von der Quelle aus werden. Es
hieß, die Erft sei ein viel zu wilder Fluss gewesen und Münstereifel hat ja einen
historischen Stadtkern, der komplett von einer Stadtmauer umgeben ist. Die
Stadt liegt in einer Tallage, man konnte die Erft nicht um die Stadt
herumleiten.
| Rückhaltebecken der Erft zwischen Eicherscheid und Schönau |
Also mitten durch das Städtchen. Wer war zuerst hier? Eindeutig das Wasser von oben. Und fast jede Hausfassade steht hier unter Denkmalschutz, die Erft aber nicht. So wurde 3 Kilometer südlich ein Rückhaltebecken gebaut das so geplant ist das ein 100 Jähriges Hochwasser darin Platz hätte.
Am besagten Hof vorbei nehmen
wir die Nummer 2 als Wanderweg oberhalb der Landstraße, und dann taucht plötzlich
die Nummer 4 auf, mit dichten Bewuchs geht es in Richtung Hohn – Kolvenbach, am
einem Rindermastbetrieb vorbei.
| Kapelle in Hohn-Kolvenbach |
An der Kapelle erstreckt sich ein schönes Tal entlang des Schlierbaches bis auf Ortsausgang Bouderath. Am Ortsrand haben wir schon mal eine Mittagspause eingelegt. Grillplatz, sonst alles verschlossen. Das wäre heute zu früh gewesen, wenn auch die Bezeichnung Gottesweg auf eine Besinnung hingewiesen hatte.
| Wegbezeichnung in der Nähe von Bouderath |
Regen von Oben gab es danach bei der weiteren Strecke hinter Bouderath am Hollersberg genug. Die geplante Tour bis zur Erft Quelle nach Holzmülheim wurde hier geändert, der Regen sollte erst am späten Nachmittag in NRW einsetzen. Da die Wiesen in Saft und Kraft standen waren die Schuhe und die Hosen eh bis zu den Knien nass. Da hat man auch keine Freude mehr an einer Pause.
| saftige grüne Wiesen und blühender Ginster |
Am ehemaligen Gasthof Weißenstein ging es nur noch bergab zum Ausgangspunkt. Hallo keine Mittagspause und kein Kaffee und Kuchen, dazu noch ein Streckenverlauf auf dem I Pad der ohne Grundkarte dargestellt wurde. Die Karte Nr. 7 in Papierform war dann ziemlich durchgeweicht aber ein nützlicher Helfer. Da waren die alten Pfadfinderkenntnisse gefragt. Gut das man Freunde hat.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen