Montag, 25. November 2019

Siebengebirge.


Ittenbach zwischen A3 und Rhein.

Wegführung Grenzüberschreitend

Wanderleitung                             Dieter.
Wanderkarte                               Karte Nummer 22 Bonn und das Siebengebirge Wanderkarte NRW.
Wetter                                         7,3 Grad C, bedeckt, trocken, grau in grau.
Kreis                                           Rhein Sieg Kreis
Region                                        Siebengebirge
Tourenart                                    Rundtour
Frequentierung                            mäßig
Wegprofil                                    Waldwirtschaftswege gut durchnässt, Asphalt.
Länge der Strecke                       18,86 km
Zeit                                             04:43 h
Höhendifferenz                            260 m
Das Siebengebirge erkunden, von NRW bis nach Rheinland Pfalz.
Ein gutes Wanderwegenetz lädt ein, die Vulkanlandschaft über unterschiedliche Routen zu erkunden. Der Aufstieg auf die Gipfel wird mit einem herrlichen Ausblick auf den Rhein und die umgebenden Berge belohnt. Ausgangspunkte sind zum Beispiel Königswinter, Rhöndorf, Bad Honnef oder die Margarethenhöhe bei Ittenbach. Wir wählten diesmal den Parkplatz Logebachtal an der L 83 hinter der Ortschaft Ittenbach.
Servatiuskapelle

Durch das langgezogene Tal des Logebaches geht es an der Schneewittchen Hütte vorbei bis zur Servatiuskapelle. Die Teilstrecke war wohl an diesem Morgen für die Hundebesitzer eine Auslaufstrecke. Über den Stellweg geht es leicht bergan bis zur Schutzhütte Kreuzeiche. Die Wegemarkierungen sind mit dem Rheinsteiglogo in Gelb ausgezeichnet, das heißt wir befinden uns auf der Zuwegung zum Rheinsteig.

Schneewittchenhütte im Logebachtal

Zu den bekanntesten Liebhabern dieser Landschaft gehörte wohl Konrad Adenauer. Er legte nicht nur seinen eigenen Wohnsitz an den Fuß des Drachenfels, sondern sorgte gleich dafür, dass die gesamte Bundesregierung von Bonn aus den Blick auf das Mittelgebirge genießen konnte.

Schutzhütte Kreuzeiche

Von der Schutzhütte Kreuzeiche machen wir einen Schlenker zum Krater am Asberg. Hier wird die Landesgrenze von NRW zu Rheinland Pfalz überschritten. Von den Berggipfeln mit mittelalterliche Burgen und Schlössern ist nur die Rückseite des Ölberges zu sehen. Die heutige Gestalt des Gebirges ist vor allem in den letzten 5 Millionen Jahren entstanden, als das Rheinische Schiefergebirge verstärkt herausgehoben wurde. 

Auf dem Stellweg

Vom Asberg aus geht es abwärts in Richtung das Auge Gottes und wir machen eine kurze Trinkpause an der Mäcki Hütte. Noch nie gelesen oder besucht. Nun mal wieder zur Abwechslung bergauf zum Himmerich, einem Aussichtpunkt auf 366 Höhenmeter. In unmittelbarer Nähe an der Florianshütte geht es nur noch bergab über die Kohlstraße und nach Querung der L 144 ist das Logebachtal wieder erreicht. Viele Teilstrecken waren einem Mitwanderer völlig neu da wir die Wanderungen aus logistischen Gründen immer in kleineren Gruppen gemacht hatten, sprich zu zweit, maximal zu dritt.

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