Sechste Wanderung in 2020.Rund um Weyer.
| Folgen des Sturmtief Sabine am Wanderweg Nummer 8 im Königsfelder Tal |
Das in der letzten Woche Sabine genannte Sturmtief hat gute Arbeit geleistet. Mitten im Weyerer Wald auf dem Wanderweg Nummer 8 unterhalb der Schutzhütte wurde das zu einer Kletterpartie. Die Wetter Paten zahlen am Institut für Meteorologie der Freien Universität Berlin für ein Tief 236,81 Euro und für ein Hoch 355,81 Euro. Wir brauchten auf der heutigen Tour keinen Obolus für Kaffee und Kuchen, den im Anschluss waren wir bei einem fast 80 Jährigen Wanderfreund. Übrigens nach feministischer Kritik wechseln sich Hoch- und Tiefdruckgebiete in der Namensgebung ab.
| Themenweg bei Weyer |
Wanderleitung: Herbert. Wanderkarte: Kall, Kommern, Mechernich, Nettersheim, Karte Nr. 5. Wetter: 7,8 Grad C, bedeckt, ab Mittag Sonne. Kreis Euskirchen, Stadtgebiet Mechernich. Region: NRW. Wegprofil: Wirtschaftswege, Asphalt, uriger Pfad hinter der Kirche Weyer. Strecke: 13,77 km. Zeit: 04:05 h. Höhenmeter: 223 hm.
| Gute Wetteraussichten |
Wir starten direkt am Parkplatz L115 nahe der Abfahrt der A1 bei der Ausfahrt Nettersheim rechts folgend, in Richtung Dreimühlen. Die Landschaft bei Weyer in der Eifel liegt direkt am Nationalpark Eifel. Eingebettet von Feldern und Wiesen, malerisch auch in dieser Jahreszeit grüne Wiesen gepflügte Äcker und auf den Karstkuppen immer wieder vereinzelt stehende Kiefern somit für Wanderer ein wahres Paradies.
| Eins der vielen neuen Logos |
Die neuen Themenwege mit den Piktogrammen zum Beispiel: Kräuterpfad, Kakushöhle und Karsteinhöhe, Wasser für Köln, sind noch gewöhnungsbedürftig weil sie die Winkel der alten Wegzeichen ersetzen, dafür ist es dank Internet überschaubar bei der Routenwahl. Für diese Gegend fast flächendeckend eingeführt.
| Eingang zur Höhle |
An der Kakushöhle und bei den Bodendenkmälern der römischen Wasserleitung sind Tafeln aufgestellt, die sehr ausführlich über die Geschichte, die Fundstücke und die Bauwerke informieren. Wohnstätte der Urbewohner des oberen Feytales in der älteren Steinzeit. Bei mehreren Ausgrabungen wurden Reste von Urwerkzeugen und Waffen sowie Knochenreste inzwischen ausgestorbener Tiere gefunden.
| Hier konnte man noch stehen |
| Das ist der Ausgang |
Eine Büste von Kaiser Wilhelm I von der früheren Eifelvereinsortsgruppe Feytal gestiftet wurde am 28.07.1907 in einer patriotischen Kundgebung vor der Kakushöhle aufgestellt. Danach verschollen, im Steingeröll aufgefunden ohne Kopf, und am Zugang zur Kakushöhle wieder aufgestellt. Die Stufen durch die Höhle sind kein Problem, aber der Ausgang hat es in sich. Auf den Kienen hinaus und weiter geht es in Richtung Weyer.
| Kirche in Weyer |
Die Neandertaler welche in Weyer bzw. die den Kartsteinhöhlen hausten waren die ersten, die Römer mit ihren Wasserleitungen die zweiten, und die Kirche von Weyer ist als drittes benannt. Leider verschlossen. In unmittelbarer Nähe geht es bergab über einen urigen Pfad ins Königsfelder Tal. Auf halber Höhe das erspart den Anstieg zur Schutzhütte um einige Höhenmeter, wird diese nach Bewältigung der umgestürzten Bäume erreicht. Auf dem Brehberg ist der Eifelblick bis in unsere Heimat gegeben. Knapsack ist zu erkennen und der Parkplatz von unserem Auto. Gutes Wetter, windig, Sonne, bergab auf zum Geburtstag, heute hat alles gestimmt.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen