| Am Colli Klettersteig |
| Eine Gedenkminute während des Aufstiegs |
Nachdem wir in Bad Bertrich in der alten Mühle übernachtet haben geht es ins einige Kilometer entfernte Zell. Essen, Trinken und Übernachtung war all inklusiv und hier schon mal besten Dank.
| 1.OG links und rechts reserviert |
Der Collis-Rundwanderweg kann mit dem
Collis-Steilpfad kombiniert werden oder in einer Planung bis auf die die
Moselhöhen führen. Der Colli selbst ist in einer guten Stunde sprichwörtlich
überwunden. Ein ticken schwieriger als am Vortag der Calmont. Auf jeden Fall
immer festhalten, und Körpergewicht hochziehen.
| Hier der Aufstieg und noch ein Parkplatz |
Startpunkt: ist in diesem Fall der Ort Zell mit dem bekannten Weinnamen Zeller Schwarze Katz, nicht nur ein Wein Name sondern auch ein Brunnen auf dem Marktplatz am Moselufer. Das Navi bringt uns an eine freie Straßenseite unweit 20 Meter vom Einstieg in die Tour. Schön wenn man hört das Ziel ist auf der linken Seite. Entweder auf kleinen, schmalen Pfaden oder fast senkrecht an schroffen Schieferfelsen, perfekt abgesichert mit Hilfe von Trittbügeln, Leitern und Drahtseilen, können die Bewegungshungrigen aus Berlin auf den Collis Steilpfad kraxeln. Immer wieder wird man von der bunten Vielfalt der Natur und mit herrlichen Ausblicken in die Mosel-Naturlandschaft belohnt.
Weniger Schwindelfreie haben die Möglichkeit teils
dem Weinbergweg zu folgen, statt den kompletten Klettersteig zu bezwingen, bis
zum Collisturm.
Hoch über den Weinbergen von Zell (Mosel), auf einer
Anhöhe, sieht man den 1906 aus rotem Backstein gemauerten Turm. An gleicher
Stelle stand früher eine Schutzhütte, die aber Opfer eines nicht ermittelten
Feuerteufels wurde.
| Unsere gewählte Route |
Aus diesem Grund entschloss sich die Ortsgruppe Zell
des damaligen Mosel-Hochwald-Hunsrückvereins zum Bau des Collisturms. Da die
Baukosten den finanziellen Rahmen des Vereins sprengten, starteten sie einen
Spendenaufruf und fanden in der Moseltalbahn einen Sponsor, der ihr Vorhaben
tatkräftig unterstütze.
Die Moseltalbahn stellte das Baumaterial für das
Mauerwerk des Turmes. Der heute weithin sichtbare Turm hat eine Höhe von knapp
acht Metern und auf dem Dach eine drei Meter lange Wetterfahne.
| Zell an der Mosel |
| Vor dem Blick ins Tal ist erstmal ein strammer Aufstieg |
Der Collisturm, mit seiner Aussichtsplattform, ist ein besonders beliebtes Ausflugsziel für Wanderer, die von hier einen herrlichen Blick auf Zell und das Moseltal haben und bei Beflaggung ist die Weinbude offen.
| gesellige Runde im Kaba |
Wir verbringen den heimatlichen Abend wir in
geselliger Runde im Kaiserbahnhof, viel erzählt, gut gegessen und getrunken,
nochmals besten Dank, schön das ihr da gewesen seid und eine entspannte
Heimreise.

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