Montag, 20. März 2023

Kirchdaun.

Die Landskrone von der Rückseite
Im Schatten der Landskrone

Kirchdaun


Durch seine Lage an den Ausläufern der Landskrone ist Kirchdaun umgeben von idyllischen Landschaften aus Wiesen, Feldern und Wäldern. Der 280 Meter hohe Scheidskopf ist die Kuppe eines ehemaligen Basaltvulkans zwischen Remagen und Kirchdaun. Aus dem Zentrum des Kegels wurden früher Senksteine für Deiche und Hafenanlagen in den Niederlanden abgebaut.

Im Mittelalter führte die alte Krönungsstraße der deutschen Könige Frankfurt–Aachen durch den Ort. Zwischen 1739 und 1793 wendete sich der Ort dem Eisenerz und dessen Abbau ab, insbesondere Blei und Kupfer wurden an den Plätzen Goldgrube und Scheid abgebaut.

Unsere Route

Für uns beide, Herbert und Gerd, montags aktiv unterwegs ist das Wandern zu einer Herausforderung geworden, alle 2 Wochen eine Strecke aussuchen. Wenn man bedenkt von ehemals 10 Personen sind es jetzt zwei, mindestens noch bis Ende Mai. Somit sind wir nach fast 10 Jahren unterwegs wo mein Freund Herbert selten war.


Wir starten hinter der Kirche in Kirchdaun und sind direkt am Wanderplatz. Es geht bergan bis zu einer Hütte die sehr verwegen aussieht. In der Tat es gibt ein Hüttenbuch und das gesamte Bauwerk ist aus Stämmen mit Lehm erbaut. In Richtung Scheidskopf orientieren wir uns am Wanderzeichen Eifelverein bzw. A4 bis zur Landstraße zwischen Kirchdaun und Remagen.

Abraumhalden 

2 Badeseen im alten Steinbruch

Durch hohe Buchenwälder sehen wir Halden des Bergbaus und versuchen an einer Stelle wo der Zaun herniederliegt einen Blick in den Abgrund. Zwei Badeseen werden sichtbar direkt am Abhang.

Große Gebiete an den Bäumen mit Efeu Besuchs

Die Apollinaris Kirche

Im weiteren Verlauf geht es durch einen ungewöhnlichen Baumbestand, alles mit Efeu Bewuchs in Richtung Schloß Marienfels bis wir wieder einen Anstieg haben bis zur Apollinaris Kirche in Remagen.

Die Straußenfarm

Über den Blankerts Hohlweg erreichen wir das Forsthaus Erlenbusch und in weiteren Verlauf den Rand einer Straußenfarm. Die mit viel Buchenlaub bedeckten Wege zu Beginn der Wanderung waren eine Wohltat für die Füße, hinter der Landstraße waren tiefe Spuren auf den Wegen mit viel Match und großen Pfützen. Also immer hin und herspringen.

Das restaurierte Backhaus in Ortsmitte

Über den Höhenweg ist der bescheidene Ort in Sicht und zu guter Letzt sehen wir noch das restaurierte Backhaus in Ortsmitte wo Kurse angeboten werden.

1 Kommentar:

Herbert hat gesagt…

Ja, Gerd, alles war/ist so, wie du vermerkt hast.
Tatsächlich war ich in diesem Gebiet ganz, ganz selten unterwegs.
Somit war diese Wanderung sozusagen für mich (fast) unbekannt.
Ich bin mir sicher, dass wir Beide auch in den nächsten Wochen
weiterhin gute Wanderideen haben.