| Links und rechts der Urft, der Schmetterlingspfad |
Links und rechts der Urft, Schmetterlingspfad.
| Hinweise genug |
In Nettersheim sind uns Wanderwege genug bekannt, das ein oder andere bittet sich deshalb an, selten oder nie gemacht, links und dann direkt rechts der Urft von Nettersheim bis Bahnhof Urft und retour so was hatten wir auch noch nicht gemacht. Dafür bietet sich der Schmetterlingspfad bei Nettersheim an.
| Das Urft Tal |
In Nettersheim am Café Römer geht es
los. Nach 13 Kilometer und sage und schreibe 38 Höhenmetern, also
Luschiwanderung, ist die Montagswanderung zu Ende. Es konnten hier bislang 66
Tagfalter nachgewiesen werden, ein für NRW herausragendes Ergebnis.
Der hohe Wert des Urft Tales für die Falter wurde schon früh erkannt: Bereits seit 1966 untersucht und dokumentiert die Uni Bonn mit der Arge Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen das Gebiet. Besonders bedeutend für die Falter und damit besonders schutzwürdig sind die halbnatürlichen Biotope im Urft Tal. Hier führt die Arge in Zusammenarbeit mit dem Naturzentrum Eifel seit 1991 nach Abstimmung mit Behörden und Forstämtern regelmäßige Pflegeaktionen, speziell in Trockenstandorten und Waldübergangsstrukturen durch.
| Die Hinweistafeln auf die Natur |
Der Schmetterlingspfad führt einen durch das abwechslungsreiche Urft Tal, vorbei an Wäldern und Wiesen, Gebüschen und Rainen in ganz unterschiedlichen Lebensräume der bunten Luftakrobaten. Sechs aufwändig gestaltete Tafeln beleuchten interessante Themen aus dem Leben der Natur:
| Acherlochhöhle |
Kurz vor Urft wird die Acherlochhöhle tangiert.
Sie dient Fledermäusen als Unterschlupf. In vielen Jahren im Karststein
entstanden. Weiter am Bahnhof Urft vorbei am Ende der Straße führt ein schmaler
Pfad ins Nix, also queren der Bahnlinie und dann wieder über breite Wege wird
der grüne Pütz erreicht.
| Der grüne Pütz |
Hier ist Mittag, Grüner Pütz ist die Flurbezeichnung einer Talaue im Urft Tal in der Gemarkung Nettersheim. Hier befindet sich eine der Quellfassungen der römischen Eifelwasserleitung, die die Colonia Claudia Ara Agrippinensium, das antike Köln, mit Trinkwasser versorgte. Die Urft Talaue beherbergt seit Ende des 1. Jh. n. Chr. die südlichste Quellfassung des bedeutendsten technischen Bauwerks der Römerzeit nördlich der Alpen. Die rund 95 Kilometer lange Wasserleitung versorgte etwa 150 Jahre lang das heutige Köln, mit täglich circa 20 000 m³ Wasser. Wir bleiben immer an der Urft und somit ist der Startpunkt am Café Römer erreicht. Jetzt Montags Ruhetag.
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