Mittwoch, 22. August 2007

Zum Wasserfall, der ewig wächst

Am Montag war es wieder so weit, die Montagswanderer waren wieder unterwegs. Der Begründer Herbert ist immer noch krank, und unser Altrover Heinz hat eine Erkältung, oder vielleicht doch Termine anderer Art? Franz der Älteste will nächste Woche wieder dabei sein. Ein Artikel in der Rundschau hat eine Wanderung in Leudersdorf beschrieben, da keiner letzte Woche etwas planen wollte habe ich diesen Weg ausgewählt. Am Morgen gingen aber schon die Spekulationen los, absagen wegen Nieselregen, kommt nicht in Frage. Bevor wir aber den Wasserfall erreicht haben sind wir bei leichtem Nieselregen und schlappe 14 Grad in Leudersdorf los. Hatte mich mal wieder in der Richtung verschätzt, wollte rechts den 11 und 13 gehen. Also dann halt über den Geopfad bis Üxheim, leider 4 km Asphalt EU gefördert. Unsere Wanderthemen waren Dieters neues Auto, anstehende Wanderung in Oberjoch, den kranken Herbert anrufen, und die immer aktuellen Fragen zum Umgang mit dem PC. Hier sei mal die super PC gesteuerte Arbeit von Wolfgang erwähnt. Das macht er wirklich mit Liebe und Gut. Wie auf den beiden Fotos zu sehen. Der Wasserfall ist vermutlich
bereits seit 10 000 Jahren in unterirdischen Hohlräumen aus stark kalkhaltigen Quellen am versickern. Als 1912 die Bahnstrasse für die Zweigbahn vom Ahrtal nach Hillesheim aufgeschüttet wurde, leitete man drei Bäche durch einen gemeinsamen Durchlass Richtung Ahbach um. An einer Gefällstufe bildete sich nun durch die Verwirbelung des Wassers eine luftige Kalkstruktur die man Travertin oder Kalksinter nennt. Dabei spielen Moose eine große Rolle, die die Anlagerung des Kalks beschleunigen dann absterben und Hohlräume hinterlassen. Stündlich fallen dort 0.5 Karbonat an was eine Jahresmenge von 4.5 Tonnen entspricht, und so wächst der Wasserfall jährlich 10 cm. Seit 1912 ist eine 10 meter hohe Travertinmauer entstanden. Das Wasser ist gleichbleibend 8 ° C Grad warm. Der Anstieg zur nächsten Hütte war auf Grund der vorigen Regentage sehr glitschig. Peter wollte schon am Wasserfall Mittagspause machen, aber wer plant, hat das sagen. Im linken Bild hat Dieter das sagen seine geologischen Erläuterungen führen bei uns manchmal zu unlogischen Erkenntnissen, weil meist von tausenden von Jahren die Rede ist, und manchmal auch Millionen. Wir sind um ca.15 :00 Uhr an unserem Ausgangsort angekommen, und haben dann auf Grund des doch kühlen Wetters im einem Kaffee an der Ahr den Tag ausklingen lassen. Die Überlegung den Flachmann bald wieder mitnehmen ist nicht so abwegig. Ede und ich mußten dann am Abend noch 1 Stunde Samba zur Auflockerung über uns ergehen lassen. Der nächste Montag wird in kleiner Besetzung stattfinden, weil die RENTNER zu viele Termine haben.



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