Samstag, 4. Juli 2009

Moin in Greetsiel.

Eine Idee mit Folgen. Die Großfamilie Albrecht trifft sich in Greetsiel zum Urlaub mit Kind und Kegel.
In Briefen aus dem Jahr 1388 (Ocko tom Brock) wird Greetsiel das erste Mal urkundlich erwähnt. Hamburger Schiffe lagen damals im Hafen von Greetsiel vor Anker und hatten Zoll zu entrichten. Der Ort wurde von der Domäne Appingen aus unter den Häuptlingen der Cirksena gegründet. Während Appingen an Bedeutung immer mehr verlor, wurde Greetsiel zum Häuptlingssitz.
Für eine Woche ist in den angemieteten Häusern noch Platz für Bruni und Gerd. So kann Wolfgang den Häuptlingsvorsitz übernehmen. Bei heute 1500 Einwohnern kommen zuerst noch mal 8 Personen dazu.
Ohne Stau und richtig entspannt, trotz Ferienbeginn geht’s über die A 31 nach Greetsiel. Die Spritsparende Fahrweise sollte nicht dazu beitragen als Erster vor Ort zu sein, und wie der Teufel es will, waren wir doch als Erster da. Woran mag das wohl gelegen haben? Die Vermieterin bittet uns eine halbe Stunde zu warten, damit die Wohnung fertig ist, und diese Zeit genießen wir dann direkt mit frischem Matjes und Köstritzer. So nach und nach trifft die Familie ein und in lockerer Runde nach einem Großeinkauf wird der Abend ausklingen lassen. Hermine hatte einen leckeren Paprikaeintopf vorbereitet. Die Biersorten hatten leider noch nicht die richtige Kühlung erreicht, dafür war aber der Kühlschrank bis Oberkante Unterlippe vollgepackt. Ein kleiner Abendspaziergang lässt erahnen in welchen schnuckeligen Ort wir uns für 8 Tage einquartiert hatten.
Bekannt wurde Greetsiel vor allem durch seinen malerischen Hafen und die Zwillingsmühlen. Der Hafen und die historischen Gebäude im Ortskern dienten in den letzten Jahrzehnten oft als Kulisse für Kino- und Fernsehfilme.

1 Kommentar:

Melanie und Michael Assenmacher hat gesagt…

Der Kasten sieht aber ganz nach Krusovice aus! Habt ihr den Köstritzerkasten versteckt?