Montag, 20. Juli 2009

Wanderwege ohne Bezeichnungen.

Das Wanderziel für diesen Tag hatte der Berichterstatter ausgesucht und nach einigen Recherchen im Internet unter Google Earth, im Vergleich mit der Wanderkarte 4/14, die Krekeler Heide als Wandergebiet den Freuden zu präsentieren. Am Startpunkt des Klosters Steinfeld war da auch noch ein Hinweis auf die vielen örtlichen Wege vorhanden.
Danach wurde es schwieriger, derweil die 3 Mitwanderer ein enormes Tempo vorlegten. An Hand von fünf ausgedruckten Bildern von Google Earth konnte man sich dann einigermaßen orientieren. Da einige Wege nicht der landwirtschaftlichen Nutzung dienten, und überwuchert waren, erwies sich die Naviunterstützung von Wolfgang als sehr hilfreich.
Dem Wunsch von Dieter entsprechend wurde dann abgekürzt, da dieser pünktlich zu Hause sein wollte. Eine Anmerkung, das dies Sonntags angekündigt werden müsste, sonst drohe eine Bestrafung mit einer Kaffeerunde, hatte dieser dann spontan in Marmagen in die Tat umgesetzt. Viermal Kaffee mit Kuchen in der Bäckerei Milz, die auf eine 120 Jahr alte Tradition zurückgreift, ersparte uns den Griff in die Geldbörse.
Unser Pilzkenner Norbert hatte sich mal wieder einige Stellen markiert, die er noch mal aufsuchen will.

Die Mittagspause wurde dann von uns als Mietnomaden spontan in einer im Bau befindlichen Ferienanlage auf der Terrassenanlage in Beschlag genommen.
Die Heidelandschaft wäre vor einigen Jahren nach Abholzung der ertragsarmen Flächen mit Fichten verkommen. Der Naturschutz NRW war hier wohl sehr erfolgreich. Laut seiner Beschreibung sollten wir eine große Auswahl an Flora und Fauna vorfinden, dies hielt sich jedoch in Grenzen.

Klappertopf, Kreuzblümchen, und Kuckucks-Lichtnelken wetteifern um Bienen und Schmetterlinge. Heuschrecken zirpen und Insektenflügel schwirren. Die Sistig-Krekeler Heide im Kreis Euskirchen ist ein Paradies für seltene Pflanzen und Tiere.
So in einer Dokumentation des Naturschutz von NRW. Die etwas kühle Witterung und der Starkwind hatten dann doch wohl einige Tiere zum Faulenzen verleitet.
Bei Steinfelderheistert ist dann der Wanderweg als Kuhlehrpfad für die Allgemeinheit sehr gut ausgeschildert, und das Kloster macht Werbung für alternative Tierhaltung.

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