Montag, 1. Februar 2010

Warum knirscht der Schnee??? Teil 2.

Auf diese Frage konnte man an diesem Montag eine Antwort geben. Die Geräusche des Videos lassen das erahnen. Im Gänseschritt immer hinter der Karte durch den Tiefschnee.

Wenn auf den Wegweisern mit geringer Fläche schon so viel Schnee liegt, geht auch die Wanderung durch Tiefschnee. Bleibt noch eine Frage für diesen Winter übrig, was ist Tiefschnee???
Das erste Kriterium ist wohl das Alter. Die Eiskristalle des Neuschnees waren noch fein verzweigt und funkelten in der Sonne. Altschnee liegt dagegen schon mindestens drei Tage und seine Kristalle sind wegen des Drucks eher abgerundet. Der Tiefschnee, eine sich bewegende Masse, die nach vorn, hinten, und zur Seite mitgeht, verursacht bei großem Körpergewicht ein leichtes versinken. Mühsam waren die Wanderwege zu bewältigen, nichtsdestotrotz schafften wir 14 Kilometer.
Das war wohl der letzte schöne Wintertag. Die Änderungen der Wetterlage sind schon angekündigt, also demnächst Matchwandern. Die Karte Nr.7 kam wieder zum Einsatz. Am Parkplatz Mohrenbusch, oberhalb von Arloff, führte Herbert die Wanderung an. Weite Blicke in die Voreifel lassen erahnen der Tag wird einfach wunderschön.

Nach 2 km eine kurze Trinkpause an der Schutzhütte Beßenberg. Weiter über den Wanderweg Nr.100, der mit vielen Schutzhütten versehen ist, durch den Tiefschnee bis zur Hütte Wehnsberg. Die war mit altem vergammeltem Sitzkissen bestückt, und die Uhr schlägt zwölf, Mittagszeit. Wir stellten fest, dass die vier Allgäuwanderer unterwegs waren, nur der Chef der Oberjochgruppe machte Urlaub im besagten Ort. Da fährt der so weit und hier sind seit 14 Tagen ideale Schnee Bedingungen. Ob die anderen daheimgebliebenen sich mit der aktuellen Steuerfahndung, CD, beschäftigen mussten oder noch Krankheiten auskurierten, ließ den Unterhaltungsthemen freien Lauf. An der Straßenkreuzung nach Rodert, dem Weg Nr.2 folgend und steil an, stampfen wir durch den Schnee. Die Sonne war nun da und wärmte Einen. Da kam Spaß auf und es juckte und kribbelte in den Fingern für eine Schneeballschlacht.

Tiefschnee im Scheidtal, Sonne, strahlend blauer Himmel, voller Bewunderung der sich präsentierenden Landschaft, geht’s am Parkplatz Schleyertal mal wieder bergauf über den A1 und A3 zum Auto.
Wo wir dann den Kaffee getrunken haben, müssten die Leser des Blogger nun wissen. Hausgemachter Kuchen auf dem Blech, preiswert und lecker, mit Aussichten auf ein Schwimmbad. Bei so einem Wetter will Norbert auf die Malediven, wir lassen uns überraschen welche Wege der Berichterstatter nächste Woche vorsieht.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Schöner Bericht - aber nix vom Theater?