Montag, 27. September 2010

Dem Burgunder auf der Spur.


Burgunder von der Ahr

Am Wanderweg Nummer 3 in Rech war auch noch genug davon an der Rebstöcken zu sehen. Samtige und weiche Spitzenweine reifen heran, im größten Rotweinanbaugebiet Deutschlands. Ein Kenner der Pilse des Waldes erwies sich auch als Spezi des Weinanbaus. Einfach so eine Traube probieren verboten, sonst geht der Rebstock ein, wenn schon die ganze Rebe pflücken.
Rech an der Ahr mit neuer Brücke

Rech liegt am Mittellauf der Ahr. Wo das Tal am engsten ist, hier im Mittelabschnitt ist er Kontrast Wald und Weinanbau besonders groß. Die Wingerte sind am steilsten, die Felsen am schroffsten und die Berge am höchsten. Das wurde uns dann nach guten 2 1/2 Stunden Anstieg auch bewusst.

Höhen und Streckenprofil von der Wanderung in Rech

Startpunkt der Ahr - Wanderung unter der Leitung von Herbert war ein Parkplatz am Ortsausgang von Rech. Über die neue Brücke, mit der Statue des hl. Nepomuk, der war übrigens schon mal in die Ahr gefallen, wurde auf leichter Anhöhe schon mal überlegt dicke Jacke oder leicht bekleidet losspurten. Optimal der Parkplatz, das wurde am Ende der Tour durch ein leichtes Schulterklopfen belohnt. Man sah nach durchwandern stillgelegter Weinfelder mit dichtem Fichtenbewuchs plötzlich den knallroten Transporter.

bedingt eßbar mit berauschender Wirkung

 Für den Pilssammler gab es reichliche Ernte, wenigstens so nach Meinung der Laien. Vielleicht sollten wir auch das Pilsseminar am Wochenende in Manderscheid besuchen, einige werden wohl ein Kölschseminar mit dem Freundeskreis am Sonntag besuchen. Über der Dernauer Platz und dem Wanderweg Nummer 18 wurde so langsam der Nollsnück erstiegen, und über diesen Höhenzug auf dem Ost Westweg des Eifelvereins Nummer 11 das Steinerberghaus erreicht. Montags geschlossen.

Steinerberghaus

Phantastischen Aussichten, Obstler und warmer Tee, abgerundet mit Ei und Schokolade, eine Pause einlegen, die Wolkenformationen studieren, schnell zurück, Regen in Sicht, und die Gewissheit von nun an ging’s bergab. Die typischen Färbungen des Herbstes waren leider noch nicht in Augenschein zu nehmen, weder an den Reben noch an den Waldhängen.


1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Lieber Gerd,
wenn mann aus der Rebe eine Traube pflückt, geht nicht der Rebstock ein,sondern die Rebe fault ab!!!

Neues Sprichwort:
Achtung,wenn Gerd Salz anbietet ,hat er meist auch Eier mit dabei!