| Dieffenbachtal |
Unsere heutige Wanderung begann in der heimlichen Hauptstadt des Nationalparks Eifel. Sleyda um 1200 so genannt und heute noch mit Burg und Schloss an einer steilen Wand stehend, daher der Name, mit bewegter Geschichte. Vom späten Mittelalter bis in das 19. Jahrhundert war Schleiden durch die Eisenindustrie geprägt. Es gab hier einmal 4 Hüttenwerke. Zu den Gründen für den Niedergang der Schleidener Eisenindustrie gehörten die zu spät erfolgte Anbindung an den Schienenverkehr und die Ablösung von Holzkohle durch Steinkohle als Brennstoff. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Schleiden die kleinste Kreisstadt Preußens. Die Bebauung beschränkte sich auf den Schlossberg und das Tal unmittelbar darunter.
| Höhe 544 Meter Gammelsberg |
An Schloss und Burg vorbei durch das Dieffenbachtal wurde die Weiersmühle erreicht. Die lag im Dornröschenschlaf. War also nix mit Kaffee zwischendurch, sehr zum Unmut einiger Wanderer. ( Nörgler )Also weiter über den A3,A4 bis auf die Höhe 544 Meter, Gammelsberg.
Über den A2 und 11 erreichten wir die Hardthütte und drei einladende Bänke machten das Verweilen zum Vergnügen. Die ersten Schnäpse machten die Runde und ein Pilssammler kam auch auf seine Kosten. Durch das Oleftal wurde nach einer kleinen Umleitung der Startpunkt erreicht.
| Maronenpflege von einem Spezi |
Ein Freund ist ein Geschenk, das man sich selbst macht. Nach diesem Spruch von R. L. Stevenson, und dem Motto: Investieren Sie in Freundschaften. Treffen Sie sich regelmäßig, unternehmen Sie etwas gemeinsam, das wird montags gepflegt. Der Urlaubsheimkehrer in roter Jacke hatte dann auch bei der vorherigen Diskussionen gut zu gehört.
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| Warten auf den Pflaumenkuchen |

2 Kommentare:
Text Richtigstellung:...da übersah ich doch die Hardthütte und erreichte zu meinem Glück drei einladende Bänke....
... wir nehmen dann lieber den anderen Weg um glücklich zu sein.
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