Dank der hervorragenden Organisation durch den erkrankten Präsidenten waren die Wanderer schnell eingesammelt und vor 10:00 Uhr auf der Strecke. Die Tour Betreuung für diesen Tag hatte Wolfgang übernommen, und wie ernst Ihm die Sache war sieht man in folgendem Bild. Oder doch die Technik in die Tonne schmeißen?
| Blick auf Ahrweiler |
| Nah, haste Empfang |
Als Rentner der harten Arbeit der Winzer zusehen und auf den Höhenwegen der Ahr das idyllische Tal in Augenschein nehmen. Viele Aussichtspunkte wurden angesteuert. Staunen wie die Rebstöcke beschnitten wurden, teilweise dicke Wurzelstöcke mit einem Zweig. An einer seit langem stillgelegten alten Bahntrasse vorbei, die Brückenpfeiler sind nun ein Klettergarten, wurde die nächste Aussichtsplattform oberhalb der Bunten Kuh, erklommen. Bunte Kuh, bekannter Begriff, aber woher kam dieser Name.
| Schutzhütte Bunte Kuh |
| Ahrseitental |
Von Walporzheim aus sieht man eine bizarre Felsformation: ein Schieferfelsen, der wie der Kopf einer Kuh hinunter ins Tal ragt. Wir schauten uns das vom Aussichtspunkt oberhalb an. Das ersparte den Abstieg. Der Sage nach lagerte hier einst ein Ritter, der nur noch vom Straßenraub lebte. Er war aber christlich erzogen und verharrte immer dann im Gebet, wenn er eine Kirchenglocke läuten hörte. An diesem Tag zogen die Händler, die er mit seinen Leuten überfallen wollte, bereits die Straße herauf, als mit einmal der Klang einer Glocke zu vernehmen war. Die Räuber knieten zum Gebet nieder, und so konnten die Händler unbehelligt vorbeiziehen. Kaum waren sie fort, kam jedoch eine buntgescheckte Kuh aus dem Gebüsch, die eine Glocke um den Hals trug. Voller Wut packte der Ritter sie bei den Hörnern und stieß sie in den Abgrund. Seitdem wird der Fels „Bunte Kuh“ genannt. Das ist eine der vielen sagenumwogenden Geschichten. geschichtsträchtig tauchte nach einer Weile Marien Thal auf.
| Regierungsbunker |
Die Bunkeranlagen für die Bonner Regierung sind entkernt und nun ist alles verschlossen und in der Nähe ein Dokumentationszentrum errichtet worden. Wir dokumentieren unseren Willen den nächsten Aufstieg in Richtung EVA Turm zu nehmen.
Die Sonne blinzelt uns entgegen und so konnte die wohlverdiente Mittagspause zelebriert werden. Brote, Süßigkeiten und ein Verdauungsschnaps erleichterten nicht nur den Rucksack, sondern auch den Rückweg, immer bergab. Im Stadtkern noch die 3 Hallenkirchen St Laurentius besuchen, so viel Zeit war noch, die
| Kirchenfenster St. Laurentius |
wurde schon1269 erbaut und mitten in der Altstadt steht die älteste gotische Hallenkirche links des Rheins. Fresken aus dem 14. Und 15. Jahrhundert schmücken die Wände. In dem mit vielen bunten Fachwerkhäusern und einer alten Stadtmauer umgebenen Ahrweiler wurde das Café Berlin für das Ende der anstrengenden schönen Tour ausgewählt.
1 Kommentar:
nüscht Neuet vom Freibier?
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