Sonntag, 13. Oktober 2013

Bad Hönningen, Leutersdorf.


Wanderführer: Heinz
Soll Angaben aus dem Internet
Ist Angaben, gemessen mit GPS Unterstützung
Wanderkarte: Wanderkarte Rheinsteig.
Region: Mittelrhein
Länge: 20,51 km
Gehzeit brutto: 8 Std. 10 Minuten. 
WDG: 3,7 km/h
Wegmarkierung: Nr.:R.
Wegbeschaffenheit: breite Wege, schmale Pfade, Waldgrund, Asphalt, Wiesengrund.
Anspruch: schwer.
Wetter: bewölkt 15° Grad C, kalter Wind.
Steigung: mehrmals von 75 auf 230.
Sehenswertes: Panoramablicke, Ruine Hammerstein, Blick auf Leutersdorf.

Den demografischen Wandel hautnah erleben. So hat sich eine Wandergruppe gebildet die zu aktiven Zeiten auch ein eingespieltes Team war, z.B. bei den Saarbergwerken. Die Rentnergang der 921 hatte sich mal wieder verabredet um einen weiteren Abschnitt des Rheinsteigs zu erwandern. Zwei aktive und vier pensionierte finden zusammen und haben sich für den Tag die Strecke des Rheinsteigs von Hönningen bis Leutersdorf vorgenommen.
Rheinsteigidylle hinter Bad Hönningen
Schutz vor Vandalismus
Als Wegmarkierung dient ein blaues Rechteck mit einem als Flusslauf stilisierten weißen R. Darunter ist der blaue Schriftzug, Rheinsteig, zu lesen. Insgesamt wurden rund 8.000 dieser Zeichen und etwa 900 Wegweiser mit Entfernungsangaben angebracht, deren Bestand unter Souvenirjägern und Vandalismus leidet.
Keine Leiden sind zu beklagen, bei den 6 Wanderern, alle melden sich topfit, da war die letzte Wanderung mit Regen den ganzen Tag noch gut in Erinnerung, am 26.Mai, da waren wir zu viert unterwegs.
Vom Bahnhof Hönningen durch das Industriegebiet führt die Rheinsteig-Markierung zunächst zum Ehrenmal für die Gefallenen. Nun ist es nicht mehr weit zum ersten spektakulären Aussichtspunkt der Tour an der 198 Meter hohen Rheinbrohler Ley. Viele waren an diesem Tag unterwegs und so konnte ein Gruppenbild zu Stande kommen. Wie gesagt, knipst du uns, knipsen wir euch.
Rüstige Rentner mit Begleitung
Vom Aussichtspavillon sieht man weit ins Rheintal. Zeit für eine Verschnaufpause mit dem Austausch von Süßigkeiten und Grappa für neue Kräfte zu sammeln. Eine Brot Dose sticht da ins Auge.
Vielversprechende Botschaften
Weiter geht‘s zum Annahof, einem Bauernhof mit Ausflugslokal, immer an der Kante entlang und durch Weiden und Buchenwald hinab ins Hammersteiner Bachtal. Hier geht der Rheinsteig mitten durch Weinanbau und verführt zur Traubenprobe, die wie es scheint vom Winzer in der schmalen Reihe für die Wanderfreunde so gewollt ist.
Einer hat auch einen Seitenschneider im Rucksack
Vor der Unterführung in Oberhammerstein wenden wir uns wieder vom Rhein weg, und beginnen mit dem Aufstieg zur Ruine Hammerstein.
Ruine Hammerstein
Die ehemalige Burg auf dem 196 Meter hohen Felskegel liegt nicht direkt am Rheinsteig, aber ein Abstecher lohnt sich wegen der Aussicht. Das war nicht im Plan, so entsteht die erste Differenz zwischen Soll und Ist. Ein breiter Weg läuft nun abwärts und durch Weinberge zum Bachhof. Von dort führt ein Serpentinenweg durch Wald und Wiesen hinauf und an einer Schutzhütte vorbei ins Naturschutzgebiet Langenbergskopf. 
Gut gelaunt eine Pause einlegen
Lausig kalt nur ein Fotostop
Hier wählt mal normalerweise den Rheinsteig einen Felsenpfad hinab zum Naturfreundehaus Edmund-Hütte. Da ein Wanderer leere Marmeladengläser im Gepäck hatte sollte die Brombeerhütte noch aufgesucht werden. Also über den Kniebrecherpfad geht es noch mal steil bergan mit herrlicher Sicht auf MÜK. Diese Um Kürzung war dann letztendlich dafür verantwortlich dass wir stattliche 20,5 km zurückgelegt hatten.
ohne Kommentar
MÜK  im Neuwieder Becken
Von der Terrasse der Edmund- Hütte blieb dann keine Zeit mehr für die wunderschönen Ausblicke auf den Rhein und den Kaltwassergeysir auf dem gegenüberliegenden Namedyer Werth in Andernach übrig. Da war zuvor noch ein kleiner Klettersteig zu bewältigen
Hoppla jetzt kommt die Wanderleitung
Ein lohnender Ausflug für Opas mit Enkeln, ist die Namedyer Werth wo die Kenntnisse Geografie aufgefrischt werden können, inklusive Bootsfahrt.

Über das Haus Vogelsang geht es zum Sonnenweg in dem steil terrassierten Weinbergshang und hinab nach Leutesdorf. Eine lohnende Wanderung war dann bei Einbruch der Dunkelheit zu Ende. Der Kommentar zu Hause erübrigt sich normalerweise, ein Glück das es Handys gibt und so die Verspätung erst mal abgemildert werden konnte. Dem Ältesten im Bunde, Peter, gebührt eine gehörige Portion Respekt, schließlich war einer dabei der halb so alt ist. Bei maximal 2 Wanderungen im Jahr müssen wir daran denken die gesamte Strecke Rheinsteig wird dann auch für uns härter.

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