Wanderführer: Heinz
| Soll Angaben aus dem Internet |
| Ist Angaben, gemessen mit GPS Unterstützung |
Wanderkarte: Wanderkarte Rheinsteig.
Region: Mittelrhein
Länge: 20,51 km
Gehzeit
brutto: 8 Std. 10
Minuten.
WDG: 3,7 km/h
Wegmarkierung: Nr.:R.
Wegbeschaffenheit: breite Wege, schmale Pfade, Waldgrund,
Asphalt, Wiesengrund.
Anspruch: schwer.
Wetter: bewölkt 15° Grad C, kalter Wind.
Steigung: mehrmals von 75 auf 230.
Sehenswertes: Panoramablicke, Ruine
Hammerstein, Blick auf Leutersdorf.
Den demografischen Wandel hautnah erleben. So hat
sich eine Wandergruppe gebildet die zu aktiven Zeiten auch ein eingespieltes
Team war, z.B. bei den Saarbergwerken. Die Rentnergang der 921 hatte sich mal
wieder verabredet um einen weiteren Abschnitt des Rheinsteigs zu erwandern. Zwei aktive
und vier pensionierte finden zusammen und haben sich für den Tag die Strecke
des Rheinsteigs von Hönningen bis Leutersdorf vorgenommen.
| Rheinsteigidylle hinter Bad Hönningen |
| Schutz vor Vandalismus |
Als Wegmarkierung
dient ein blaues Rechteck mit einem als Flusslauf stilisierten weißen R. Darunter ist
der blaue Schriftzug, Rheinsteig, zu lesen. Insgesamt wurden rund 8.000 dieser
Zeichen und etwa 900 Wegweiser mit Entfernungsangaben angebracht, deren Bestand
unter Souvenirjägern und Vandalismus leidet.
Keine Leiden sind zu beklagen, bei den 6 Wanderern,
alle melden sich topfit, da war die letzte Wanderung mit Regen den ganzen Tag
noch gut in Erinnerung, am 26.Mai, da waren wir zu viert unterwegs.
Vom Bahnhof Hönningen durch das Industriegebiet
führt die Rheinsteig-Markierung zunächst zum Ehrenmal für die Gefallenen. Nun
ist es nicht mehr weit zum ersten spektakulären Aussichtspunkt der Tour an der
198 Meter hohen Rheinbrohler Ley. Viele waren an diesem Tag unterwegs und so
konnte ein Gruppenbild zu Stande kommen. Wie gesagt, knipst du uns, knipsen wir
euch.
| Rüstige Rentner mit Begleitung |
Vom Aussichtspavillon sieht man weit ins Rheintal. Zeit
für eine Verschnaufpause mit dem Austausch von Süßigkeiten und Grappa für neue
Kräfte zu sammeln. Eine Brot Dose sticht da ins Auge.
| Vielversprechende Botschaften |
Weiter geht‘s zum Annahof, einem Bauernhof mit
Ausflugslokal, immer an der Kante entlang und durch Weiden und Buchenwald hinab
ins Hammersteiner Bachtal. Hier geht der Rheinsteig mitten durch Weinanbau und verführt
zur Traubenprobe, die wie es scheint vom Winzer in der schmalen Reihe für die
Wanderfreunde so gewollt ist.
| Einer hat auch einen Seitenschneider im Rucksack |
Vor der Unterführung in Oberhammerstein wenden wir
uns wieder vom Rhein weg, und beginnen mit dem Aufstieg zur Ruine Hammerstein.
| Ruine Hammerstein |
Die ehemalige Burg auf dem 196 Meter hohen Felskegel
liegt nicht direkt am Rheinsteig, aber ein Abstecher lohnt sich wegen der
Aussicht. Das war nicht im Plan, so entsteht die erste Differenz zwischen Soll
und Ist. Ein breiter Weg läuft nun abwärts und durch Weinberge zum Bachhof. Von
dort führt ein Serpentinenweg durch Wald und Wiesen hinauf und an einer
Schutzhütte vorbei ins Naturschutzgebiet Langenbergskopf.
| Gut gelaunt eine Pause einlegen |
| Lausig kalt nur ein Fotostop |
Hier wählt mal normalerweise den Rheinsteig einen
Felsenpfad hinab zum Naturfreundehaus Edmund-Hütte. Da ein Wanderer leere
Marmeladengläser im Gepäck hatte sollte die Brombeerhütte noch aufgesucht werden.
Also über den Kniebrecherpfad geht es noch mal steil bergan mit herrlicher
Sicht auf MÜK. Diese Um Kürzung war dann letztendlich dafür verantwortlich dass
wir stattliche 20,5 km zurückgelegt hatten.
| ohne Kommentar |
| MÜK im Neuwieder Becken |
Von der Terrasse der Edmund- Hütte blieb dann keine
Zeit mehr für die wunderschönen Ausblicke auf den Rhein und den
Kaltwassergeysir auf dem gegenüberliegenden Namedyer Werth in Andernach übrig.
Da war zuvor noch ein kleiner Klettersteig zu bewältigen
| Hoppla jetzt kommt die Wanderleitung |
Ein lohnender Ausflug für Opas mit Enkeln, ist die
Namedyer Werth wo die Kenntnisse Geografie aufgefrischt werden können,
inklusive Bootsfahrt.
Über das Haus Vogelsang geht es zum Sonnenweg in dem
steil terrassierten Weinbergshang und hinab nach Leutesdorf. Eine lohnende
Wanderung war dann bei Einbruch der Dunkelheit zu Ende. Der Kommentar zu Hause
erübrigt sich normalerweise, ein Glück das es Handys gibt und so die Verspätung
erst mal abgemildert werden konnte. Dem Ältesten im Bunde, Peter, gebührt eine
gehörige Portion Respekt, schließlich war einer dabei der halb so alt ist. Bei
maximal 2 Wanderungen im Jahr müssen wir daran denken die gesamte Strecke
Rheinsteig wird dann auch für uns härter.
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