Montag, 23. Dezember 2013

Treptow, Friedrieshain, Kreuzberg.

Neue Stadtansichten bei fast Frühlingshaften Temperaturen. Die oben genannten Stadtteile sind gerade mal um die Ecke. Die Oberbaumbrücke lag dem Berichterstatter schon immer im Magen, bisher immer Mal schnell mit dem Schiff durchfahren, heute so richtig in Augenschein nehmen. So auch bei den anderen Motiven.
Landwehrkanal Ecke Britzer Kanal
Berlin rühmt sich, mehr Brücken zu haben als Venedig. Tatsächlich hat die Spreestadt fast 1000 Brückenbauwerke aus verschiedenen Stilepochen. Die Oberbaumbrücke, die seit 1896 Friedrichshain und Kreuzberg über die Spree miteinander verbindet, ist am aufwändigsten gestaltet.

Über sie führt nicht nur der Straßenverkehr, sondern auch eine Linie der U-Bahn. Das Tragwerk für die Gleise im Hochparterre wurde architektonisch verkleidet und mit figürlichem Schmuck versehen. Entstanden ist ein Bauwerk, das einer Burg der Mark Brandenburg ähnelt.


Die Bögen des U-Bahn-Viadukts und die zwei spitzen Mitteltürme wurden nach dem Fall der Mauer originalgetreu rekonstruiert. Während der Zeit der Teilung verlief nämlich quer über die Oberbaumbrücke die Grenze, wodurch die Brücke zerfiel.

Molecule Men
In Sichtweite zur Brücke steht im Flussbett die höchste Statue Berlins: Die haushohen „Molecule Men“ schuf der amerikanische Künstler Jonathan Borofsky, sie symbolisieren das Zusammentreffen dreier Berliner Bezirke an dieser Stelle.
von hier mit dem 265 Bus bis Stadtmitte

Richtung zweite Heimat über die Puschkin-Allee ist kurz vor Sonnenuntergang der Stadtspaziergang zu Ende. Während die Damen sich noch in Lichtenberg aufhalten, beraten die Herren die anstehende Bescherrung.

Keine Kommentare: