Neue Stadtansichten bei fast Frühlingshaften
Temperaturen. Die oben genannten Stadtteile sind gerade mal um die Ecke. Die
Oberbaumbrücke lag dem Berichterstatter schon immer im Magen, bisher immer Mal
schnell mit dem Schiff durchfahren, heute so richtig in Augenschein nehmen. So
auch bei den anderen Motiven.
| Landwehrkanal Ecke Britzer Kanal |
Berlin rühmt sich, mehr Brücken zu haben als
Venedig. Tatsächlich hat die Spreestadt fast 1000 Brückenbauwerke aus
verschiedenen Stilepochen. Die Oberbaumbrücke, die seit 1896 Friedrichshain und
Kreuzberg über die Spree miteinander verbindet, ist am aufwändigsten gestaltet.
Über sie führt nicht nur der Straßenverkehr, sondern
auch eine Linie der U-Bahn. Das Tragwerk für die Gleise im Hochparterre wurde
architektonisch verkleidet und mit figürlichem Schmuck versehen. Entstanden ist
ein Bauwerk, das einer Burg der Mark Brandenburg ähnelt.
Die Bögen des U-Bahn-Viadukts und die zwei spitzen
Mitteltürme wurden nach dem Fall der Mauer originalgetreu rekonstruiert.
Während der Zeit der Teilung verlief nämlich quer über die Oberbaumbrücke die
Grenze, wodurch die Brücke zerfiel.
| Molecule Men |
In Sichtweite zur Brücke steht im Flussbett die
höchste Statue Berlins: Die haushohen „Molecule Men“ schuf der amerikanische
Künstler Jonathan Borofsky, sie symbolisieren das Zusammentreffen dreier
Berliner Bezirke an dieser Stelle.
| von hier mit dem 265 Bus bis Stadtmitte |
Richtung zweite Heimat über die Puschkin-Allee ist
kurz vor Sonnenuntergang der Stadtspaziergang zu Ende. Während die Damen sich
noch in Lichtenberg aufhalten, beraten die Herren die anstehende Bescherrung.
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