Montag, 8. Dezember 2014

Esch.

Wandertour: 2014_42
Wanderleitung: Herbert.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.9
Region:. Das Ahrtal, zwischen Schuld und Sinzig am Rhein.
Länge: 15,3 km
Gehzeit brutto: 4 Std.15 Minuten.
WDG: 4,4 km/h
Wegmarkierung Weg Nr. 8,7,5,4 wenn vorhanden.
Wegbeschaffenheit: schmale- breite Wege, querfeldein, befestigt, Wiesengrund.
Anspruch: leicht.
Wetter: ca.2 Grad C, Raureif, kalte Winde. Sonne.
Steigung: gesamt 223 Meter.
Sehenswertes: Ausblick Siebengebirge


Ein schönes Gruppenbild von 2012 im Februar, an der St. Hubertus Hütte, die damalige Tourleitung, Gerd, hatte zum Schluss der Wanderung eine Belobigung im Rucksack, 2 Pflastersteine, wann und wo die eingeschleust wurden ist klar, in der Straße am Nonnenbach in Esch. Somit ist vorab schon mal die ein oder andere Frage des Tages beantwortet.
Woher stammt nun der so geläufige Name „Grafschaft"? Nach 1200 zerfällt die Grafschaft Are in zwei Teile: in die Grafschaft Are mit Burg Are und die Grafschaft Nürburg. Damit die Eifelgrafschaft aber auch ein Wein- und Weizengebiet besitzen sollte, kam der östliche Teil der Grafschaft Are zur Nürburg. Dieser östliche Teil erstreckte sich von Ramersbach südlich der Ahr bis über Meckenheim nördlich der Ahr.
Die rheinische Toskana, so wird das heutige Wandergebiet auch bezeichnet. Direkt in der Ortsmitte von Esch, keine Wegzeichen, langsam bergan nach Kalenborn. Die Wegnummer 8 hatte somit keine Bedeutung mehr. Auf der Kalenborner Höhe wurde fortan die Richtung Dernau angepeilt. Nach einer Weile waren wir auf der historischen Straße der Römer aus dem Jahr 15 vor Christus.
Östlich von Esch an einem Unterstand wurde dann das Wegenetz wieder mit Bezeichnungen sichtbar. Nr. 4,5,7 begleiten uns bis zur Pause an der St Hubertus Hütte westlich von Bölingen.
Über die Nr. 5 mit Weitblick auf das Siebengebirge in Richtung Vettelhoven. Burg und Ortskneipe montags geschlossen.



Somit geht es weiter in Richtung Gelände des BKA. Das Haus wird auch Ufo genannt. Rund 900 Beamte sorgen von hier aus für Sicherheit in Deutschland, in einer Traumumgebung, den Kottenforst hinter sich, die Obstplantagen vor sich, Weitblick inklusive. Zugleich ist die Behörde Meckenheims größter Arbeitgeber. Der Neubau in Berlin Treptow in der Elsenstrasse, hat nur die Aussicht auf die Puschkin Allee mit den riesigen Platanen. An der Grotte oberhalb von Esch war auch schon das Ende der Tour eingeläutet. 

1 Kommentar:

BerlinerKindl hat gesagt…

Kalt, aber offensichtlich schön!