Montag, 19. Januar 2015

Ramersbach.

Ein Gast mit von der Partie.
Wanderung: 03_2015

Wanderleitung: Dieter.
Wanderkarte: Nr.10 Das Brohltal mit Vulkanpark und Laacher See.
Länge: 13,5 km.
Gehzeit brutto: 4h 23 min.
WDG: 4,5 km/h
Wegmarkierungen Nr. 13,11, 8, Eifelverein (1) historische Straße.
Wegbeschaffenheit: breite, schmale Wege, teilweise hart gefroren, Wiesengrund.
In den Abendnachrichten wurde vom Blue Mandy gesprochen. Wissenschaftler hatten herausgefunden dass der 19 Januar der schrecklichste Montag des Jahres ist. Versicherungen sind abgebucht, das Wetter Grau in Grau, Demos im Lande. Da zeigt das Video die Mowa Gruppe, die halten dagegen und wandern bei bestem Wetter gut gelaunt durch die Landschaft.
Anspruch: mittel
Wetter: ca. - 3 Grad C morgens, strahlend blauer Himmel, später bedeckt.
Steigung: Min. 373 Max. 450 Meter.
Sehenswertes: Weitsicht bis Siebengebirge.

Startpunkt war der Parkplatz Forsthaus Waldwinkel an der L84 vor Ramersbach. Zunächst über den Weg Nr. 13 bis zur Schutzhütte Andertal, und schon hieß es wieder mal in dieser Hütte waren wir schon, aber wann???

Über den Weg Nr. 8 und Eifelverein (1) .Nord Süd Weg von Bonn, Mayen, Monreal nach Moselkern, wird oberhalb von Schalkenbach die Mittagspause in der Sonne genossen. Weite Blicke gehen in das Vinxtbachtal.

Der Vinxtbach ist ein linksrheinisches Fließgewässer, das zwischen Bad Breisig und Brohl-Lützing unterhalb der Burg Rheineck in den Rhein mündet. Von seiner Quelle bei Obervinxt in gut 400 m Höhe bis zur Mündung beträgt die Länge des Baches etwa 19 Kilometer. Die Historie der Strecke wird an vielen Info Tafeln dargestellt, vor allen oberhalb von Untervinxt am Kohlenmeiler.
Während der römischen Herrschaft trennte der Vinxtbach ab dem Jahre 9 n.Chr. die Provinzen Nieder- und Obergermanien. Am rechtsrheinischen Ufer genau gegenüber seiner Mündung begann der Limes, der 548 km lange, befestigte Grenzwall, der das römische Reich von den germanischen Stammesgebieten trennte.
Hinter dem ungewöhnlichen Namen Vinxt verbirgt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Ableitung des lateinischen Wortes finis, was so viel wie Ende oder Grenze bedeutet. Die Wanderung heute war also immer in Niedergermanien. Das Ende der Tour ging querfeldein über Wiesengrund zum Parkplatz.

Der feine Unterschied in Heimerzheim hatte noch Plätze frei. Kenner der Scene wissen was hier immer im Angebot ist, Eissplitter, gesponsert von einem Neuen 70 Jährigen.

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