Von Braubach bis Kamp Bornhoven.
Wanderung: 02_2015
Wanderleitung: Heinz.
Wanderkarte: Wanderkarte Kompass Rheinsteig
Länge: 18,23 km.
Gehzeit brutto: 7h 46 min.
WDG: 3,5 km/h bis 5,0km/h
Streckenführung: Weg blaues R.
Wegbeschaffenheit: gut befestigte Wanderwege, Treppenstufen
urige schmale Pfade.
Anspruch: schwer.
Wetter: ca. +
15 Grad, bewölkt teilweise bis Mittag Sonne.
Steigung: siehe Diagramm.
Die
Tour begann am Parkplatz in der Nähe des Bundesbahnhofs Braubach.
Bisher sind wir, ich gewandert auf folgenden
Strecken von Erpelerley über Linz nach Bad Hönningen, ( strömender Regen ) Hönningen
nach Leutersdorf, Leutersdorf nach Rengsdorf, Rengsdorf nach Bendorf, Bendorf
nach Ehrenbreitstein, Niederlahnstein bis Braubach. Heute die anspruchsvolle
Etappe von Braubach nach Kamp Bornhoven.
Die
Marksburg, der Erlkönig unter deutschen Burgen. Nie zerstört gehört zu den
schönsten Wehrbauten am Mittelrhein. Schaurig sehenswert sind die in den Fels gehauene
Reitertreppe, die mittelalterliche Folterkammer, die Kanonenbatterien sowie der
Kräutergarten. Seit 1900 residiert in dem Gemäuer die Deutsche
Burgenvereinigung, ein Zusammenschluss der Besitzer von 30.000 Burgen und
Burganlagen im deutschsprachigen Raum. Eine Führung ist sehr lohnend, und trägt zu Erholung der ersten
Strapaze bei.
Vom
Ortskern Braubach aus steil an über einem Serpentinenpfad zur Burg, so sieht es
der Rheinstieg halt vorsieht. Am 10. Mai waren wir zuletzt unterwegs, da werden
wir wohl in 2017 das Ziel Rüdesheim erreicht haben.
Den
Burghügel hinunter geht es zur St. Martinskirche. Von dort führt ein Treppenweg
bis zu den Bahngleisen hinab, wo der steile Zecherweg beginnt.
An
den Weinbergen vorbei lohnt es sich immer wieder umzudrehen und einen Blick auf
die Marksburg zu genießen. Auf der letzten Etappe bis Braubach wurde die Burg
schon mehrfach abgelichtet.
Am
Lusthäuschen, ein Ruhe und Aussichtspavillon, hat man die erste Anstrengung geschafft.
Vollbesetzt mit Hundefreunden und Viechern aller Größe. Da hieß es für uns
schnell weiter. Was folgt, ist Lustwandern pur parallel am Hang, bis der
Rheinsteig plötzlich wieder scharf nach rechts abwärts abbiegt und in
Serpentinen ins Dinkholder Bachtal zum Sauerbrunnen hinabsteigt.
Eine
Wasseranalyse von 1565 besagt, das Wasser werde für den täglichen Trunk
genutzt, um die Nachwirkung gestriger Trunkenheit aufzulösen, da dies für uns
nicht zutrifft verzichten wir auf eine Probe, nur Harald und Udo laben sich an
dem Nass, bei deren Körpergröße dauert es ja auch einen langen Weg bis zum
Magen.
Man
folgt dem Tal zunächst leicht ansteigend, bis die Route dann steil hinaufführt
zum Dinkholder Berg mit Schutzhütte und grandioser Aussicht. Eine Abkürzung
wäre hier möglich, aber nicht mit uns. Die Schutzhütte lädt zur Pause ein und
es stellte sich die Frage, verwahre ich noch ein wenig Proviant.
Denn
nun ging es weiter in stetem Auf und Ab, wobei mehrere Seitentäler ausgelaufen
werden müssen. Man stößt schließlich auf den Pilgerweg, den Wallfahrer nutzten,
um die Strecke zum Kloster Bornhofen abzuschneiden.
Hinter
Filsen führt ein Serpentinen-Aufstieg hoch zu einem Aussichtspavillon mit Blick
auf Boppard und die Filsener Ley.
Ein
Fotoversuch um den sagenhaften Rheinbogen bei Boppard abzulichten, ist von
dieser Rheinseite nicht so spektakulär. Der nun folgende Pfad entlang der
Hangkante des Kamperhauser Feldes zählt zu den schönsten Abschnitten des
Rheinsteigs.
Zum
allem Überdruss wird an der Strecke probiert einige Klimmzüge zu machen.
Schließlich erreichten wir über den Naturlehrpfad das Ziel Bahnhof Kamp. Die
nächste Route wird dann hier beginnen.
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