Montag, 28. September 2015

Hergarten.

Herbstwanderung mit sommerlichen Temperaturen und einem leichten Rose vom Mittelmeer.
Wanderung: 29_2015
Wanderleitung: Dieter.
Wanderkarte: Wanderkarte Eifelverein Nr. 5 Kall, Kommern, Mechernich, Nettersheim.
Länge: 14,6 km.
Gehzeit brutto: 4h 49 min.
WDG: 5,2 km/h
Streckenführung: Weg entlang des Schafsbachs, Hergartener Buschweg, Heimbacher Talweg.
Wegbeschaffenheit: gut befestigte Wanderwege, querfeldein.
Anspruch: leicht
Wetter: ca. + 15 Grad, bewölkt Sonne.
Steigung: von 360 auf 470 Meter

Die Tour begann am Wander-Parkplatz in Hergarten, einer der Eingänge zum Nationalpark Eifel. Gut ausgeschildert mit idealen Bedingungen für eine gemütliche Tour durch den Nationalpark
Die unmittelbare Nachbarschaft zum Waldgebiet Kermeter führt dazu, dass der Ort für den Tourismus attraktiv wurde. Dennoch wird er nach wie vor durch die Landwirtschaft geprägt.
Entlang des Schafsbachs bei strahlend blauen Himmel und leichten Herbstfärbungen der Natur benötigte man nach eine Jacke bei gerade mal 9 Grad. Einen Umhang hatte da auch ein Pferd in den frühen Morgenstunden.
Riesige Ameisenhügel signalisierten dass wir auf einer Störung am Rand der Eifel entlang wanderten. Auch spielt die Erdstrahlung bei der Wahl des Nestplatzes eine Rolle. Dieser ist stets an einer Kreuzungsstelle von zwei Wasseradern. Kahlflächen werden aufgrund der direkten Einstrahlung gemieden. Den Kern eines Ameisenhaufens bilden oftmals alte Wurzelstöcke von Nadelhölzern oder Eichenstämmen.
Ameisen bilden eine große Vielzahl unterschiedlicher Lebensweisen aus, von nomadischen Jägern und Sammlern bis hin zu Arten, die Pilze als Nahrungsquelle kultivieren. Unser Kenner der Pilzscene kann eifrig sammeln.
Weiter folgend über den Hergartener Buschweg ging es durch den stimmungsvollen Wald in Richtung Heimbach. Am Ende des Heimbacher Bachstals locke eine Sitzgruppe geradezu heraus dort die Pause zu verbringen. Bei einer Flasche Rose und diversen Süßigkeiten wurde geplaudert über die Wandergruppe. Kurz vor Walbig, ein Gehöft das zu Hergarten gehört haben wir einen gigantischen Blick auf das Eifel Vorland.
Walbig besteht aus einem Bauernhaus und mehreren Scheunen und ist nicht mit Elektrizität versorgt, dementsprechend ist heutzutage kein dauerhafter Bewohner zu finden. Ein kleiner Umweg und wir finden unser Auto wieder. Die ausgesprochen leckere Eisplittertorte in Kommern mit einem Schuss Kirsch macht schon Freude auf den nächsten Montag, den Norbert gestalten wird.

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