Montag, 16. Mai 2016

Bedburg, Kirch-Grottenherten, Oberaußem, Pfaffendorf, Gymnich.

Mühlentag 2016
Zeugnisse einer langen Geschichte der Energienutzung.
Die Geschichten der Mühlen beginnen mit den Anbau des Getreides. Dieses sollte für die Nahrungsgewinnung zerkleinert werden. Mit Wind und Wasserkraft tonnenschwere Steine bewegen und antreiben.
Wasserkraft Nutzung war schon im 1. Jahrhundert v. Chr. beschrieben, das horizontale Rad war Standard im Mittelmeerraum und im Orient. Nach und nach entstanden viele Bauarten. Einige der Objekte die wir am Pfingstmontag besuchten sind in einen Dornröschenschlaf versetzt, oder enorme Reparaturen notwendig.

Startpunkt war in der Ortschaft Bedburg die Wassermühle, bzw. was davon noch vorhanden war. Ein Bachlauf eine schöne Café Terrasse und ein nobles Hotel, beziehungsweise Restaurant.

Die erste noch in Betrieb zu Demozwecken ist die Grottenhertener Windmühle. Die Flügel sind zurzeit abgebaut, da das Wellenlager zur Reparatur ansteht. Ein Förderverein und gute Beziehungen zu RWE Power haben schon manches bewirkt. Bei Kaffee und Kuchen verweilen und die einstündige Führung kann beginnen.
Von der Windmühle Oberaußem ist nur noch der Torso erhalten, Veranstaltungsort für hiesige Vereine und unter dem Dachgeschoß ein privater Wohnbereich.
Die Pfaffendorfer Mühle hat im Innern noch gut erhaltene Handwerksarbeit, das Wasserrad liegt im Mühlengraben, im Innenhof ist Grillfete und Bierausschank angesagt.


Die Gymnicher Mühle mit angrenzenden Museum und vielen Events an diesem Tag hat eine Masse von Besuchern aufzuweisen, die nahen Großstädte tragen wohl dazu bei. Schade dass nicht ein Denkmal der Technik in Betrieb war. Die ästhetischen Relikte vergangener Zeit sollten uns bewusst machen dass mit den alternativen Energien die großen Kohlekraftwerke der Region, immer in Sichtweite, vielleicht bald stillstehen.

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