Mühlentag 2016
Zeugnisse einer langen Geschichte der
Energienutzung.
Die Geschichten der Mühlen beginnen mit den Anbau
des Getreides. Dieses sollte für die Nahrungsgewinnung zerkleinert werden. Mit
Wind und Wasserkraft tonnenschwere Steine bewegen und antreiben.
Wasserkraft Nutzung war schon im 1. Jahrhundert v.
Chr. beschrieben, das horizontale Rad war Standard im Mittelmeerraum und im
Orient. Nach und nach entstanden viele Bauarten. Einige der Objekte die wir am
Pfingstmontag besuchten sind in einen Dornröschenschlaf versetzt, oder enorme
Reparaturen notwendig.
Startpunkt war in der Ortschaft Bedburg die
Wassermühle, bzw. was davon noch vorhanden war. Ein Bachlauf eine schöne Café Terrasse
und ein nobles Hotel, beziehungsweise Restaurant.
Die erste noch in Betrieb zu Demozwecken ist die
Grottenhertener Windmühle. Die Flügel sind zurzeit abgebaut, da das Wellenlager
zur Reparatur ansteht. Ein Förderverein und gute Beziehungen zu RWE Power haben
schon manches bewirkt. Bei Kaffee und Kuchen verweilen und die einstündige
Führung kann beginnen.
Von der Windmühle Oberaußem ist nur noch der Torso
erhalten, Veranstaltungsort für hiesige Vereine und unter dem Dachgeschoß ein
privater Wohnbereich.
Die Pfaffendorfer Mühle hat im Innern noch gut
erhaltene Handwerksarbeit, das Wasserrad liegt im Mühlengraben, im Innenhof ist
Grillfete und Bierausschank angesagt.
Die Gymnicher Mühle mit angrenzenden Museum und vielen
Events an diesem Tag hat eine Masse von Besuchern aufzuweisen, die nahen
Großstädte tragen wohl dazu bei. Schade dass nicht ein Denkmal der Technik in Betrieb
war. Die ästhetischen Relikte vergangener Zeit sollten uns bewusst machen dass
mit den alternativen Energien die großen Kohlekraftwerke der Region, immer in
Sichtweite, vielleicht bald stillstehen.
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