Die blühenden Rapsfelder.
Der Raps gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse.
Er wurde schon von den Römern wegen seiner kleinen, in Schoten wachsenden
ölhaltigen Samen angebaut. Wie heute pressten schon die Römer die schwarzen Samenkörner,
um Rapsöl zu gewinnen. Im Gegensatz
zur heutigen Zeit wurde Raps fast ausschließlich zur Gewinnung von Lampen Öl
und zur Herstellung von Schmiermitteln verwendet.
Mit der Neuzüchtung Doppel-Null Raps hat sich das
Image von Pflanze und Produkten nachhaltig gewandelt. Zwar dient Rapsöl auch
heute noch als Treib- und Schmierstoff, aber es hat längst auch als Speiseöl
Einzug in die Küchen gefunden. Rapsöl ist heute als Speiseprodukt wie als
nachwachsender Rohstoff gleichermaßen wichtig.
Flur und
Feldwege sowie Radwege führen durch diese Landschaft und erfreuen das Auge mit
wunderschöner weiter Sicht. Wer hier unterwegs ist, fühlt sich in eine andere
Welt versetzt und vergisst, dass die großen Ballungszentren nur eine knappe
Autostunde entfernt sind.
Rapsfelder,
und blühende Streuobstwiesen fügen sich harmonisch in die Landschaft der
Zülpicher Börde.
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.4 Zülpicher Börde.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter: 15,7 Kilometer, 04:14 h, 281 hm.
Wegführung: durch Feld und Flur, fast keine
Wanderwegbezeichnungen, durch den ausgetrockneten Mehlen Bach.
Anspruch: leicht. Wetter: + 23,5 Grad C, Sonne, leichte Bedeckung.
Startpunkt war in der Ortschaft Vlatten, am Haus für
unsere Jugend. Der Stadtteil Vlatten liegt am östlichen Stadtrand von Heimbach,
eingebettet in ein sanftes Tal.
Der Ortsname hat einen keltischen Ursprung, doch
Bodenfunde zeigten, dass hier auch schon Römer siedelten. In der Frankenzeit
war Vlatten eine Königspfalz. Aus dem Hof entwickelte sich eine Burg mit
Befestigungsanlagen und Wassergraben die Ober Burg. Zum Ende des 14.
Jahrhunderts gab es noch eine zweite Burg die Unter Burg. Aber die auf
Sumpfgelände gebaute Burg zerfiel im Laufe der Jahrhunderte.
Ein Sprichwort, das große Flattern, brauchte nicht
aufzukommen, schließlich waren zur Streckenaufzeichnung 3 Navigationsgeräte und
die Wanderkarte 4 am Mann. Ein Abgleich Programm Kompass auf I Phone und I Pad,
schon kann es losgehen. Der süße Duft des Rapses lag in der Luft, und die
Feldlerchen sorgten für Begleite Musik.
Leicht ansteigend entlang des Vlattener Baches ging
es in Richtung Hergarten. Kurz hinter der Ortsgrenze Vlatten waren schon die
großen blühenden Rapsfelder zu sehen. An einer Kreuzung der Trierer Straße K 10
war eine Trinkpause vorgesehen, doch mangels Sitzgelegenheit wurde diese kurze
Zeit später am Mehlen Bach auf einem Baumstamm wahrgenommen. Die Wegführung
sollte entlang des Baches verlaufen, aber wie auf der Aufzeichnung zu sehen
sind wir wohl durch das ausgetrocknete Bett des Flusses gewandert.
Auf dem Schäfsberg einem Höhenzug vor der Ortschaft
Berg war nicht nur die Fernsicht gut, sondern auch das Mittagspausenziel der
Töschtberg bei Bürvenich ins Auge gefasst.
Blühende Landschaften ringsum, vom Eifelblick zum
Beispiel bis zum Siebengebirge im Dunst immerhin 45 Kilometer entfernt. So
viele Kilometer nach der Pause waren nicht mehr zu gehen, da war eine
Kommastelle zwischen. Übrigens Kommastelle bei Quester in Kommern zur
Eissplittertorte kam eine Bemerkung der Bedienung, Brotschneiden ist heute
kostenfrei, man kennt sich.
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