Montag, 19. Februar 2018

Nideggen.

Auf den Spuren des Unterdevon.
Nideggen, Weitsichtbar die Burg von Nideggen mit der Altstadt ein Anziehungspunkt für Touristen. Die ursprüngliche Burg Nideggen wurde im 12. Jahrhundert als Wohnsitz der Grafen von Jülich erbaut. Nachdem der Bergfried als erstes Gebäude der Burg zwischen 1177 und 1190 fertig gestellt wurde, folgten anschließend das Haupttor, die Wehrmauer, der Brunnen und der doppelstöckige Rittersaal. Eine Beschreibung auf unserem Wanderweg lässt einen schmunzeln wenn man folgende Textzeile liest, die der Gräfin Alveradis gewidmet ist.
Wanderleitung: Dieter.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr. 2 Erholungsgebiet Rureifel.
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter:  11,9 km, 03:32 h, 219 hm.
Streckenführung: Weg Nr. 3,17, 07,42 Buntsandsteinroute, Eifelverein.
Wetter: ca. – 1,0 bis 5 Grad bedeckt, trocken Sonne ab und an.
Wegcharakter: urige Pfade, befestigte Waldwege, Asphalt.
Unsere Tour beginnt im Ort, Nideggen am Parkplatz Schulzentrum unweit vom Café Hallman. Über den Eifelvereinsweg geht es an imposanten Felsen mit folgenden Namen, Hindenburgtor, Kickley, Einsiedlerklamm, Eugenienstein bis zur Gerda Rössler Hütte.
Hier hat man einen Weitblick auf Obermaubach und den Stausee und Untermaubach. Die mit Zertifikat ausgewiesenen Feinheiten der Berlinbesucher, extra für die Montagswanderer werden redlich aufgeteilt und ein milder alter Marille macht die Runde.
Der Buntsandstein ist im Rurtal besonders stark verfestigt, so dass hier der Sandstein über der Rur bei Nideggen bis zu 50 Meter hohe senkrechte Felsklippen, türme und wände bildet. Durch die Verfestigung ist der Buntsandsandstein im Rurtal außerordentlich standfest und für den Klettersport in besonderer Weise geeignet. An einigen Stellen sind die Kletterhacken positioniert. Die roten, gelben und hellbraunen Farben sind Zeugnis einer ausgedehnten Wüste, die sich zur Buntsandsteinzeit vor über 230 Mio. Jahren über einen großen Teil Mitteleuropas erstreckte. Das Klima war etwa mit dem vergleichbar, das heute im Südwesten Nordamerikas herrscht. Bereits damals lag das Gebiet der Kölner Bucht tiefer als die Eifelhöhen.
Wir wandern entlang einer zeitgeschichtlichen Abfolge die Millionen Jahre auseinander liegen. Eben noch Buntsandstein und dann Schiefer.
Im weiteren Verlauf der Tour geht es unterhalb des Engelsblicks über den Weg Nr. 72 und 17 an Levers Bach und Rath vorbei in Richtung Startpunkt. Die Weitsicht auf die Drover Heide und Düren, bzw. Weisweiler liegt im Dunst des Tages, und so ist dann in folgender Lokation Ende Gelände.

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