Auf den Spuren des Unterdevon.
Nideggen, Weitsichtbar die Burg von Nideggen mit der Altstadt ein Anziehungspunkt
für Touristen. Die ursprüngliche Burg Nideggen wurde im 12. Jahrhundert als
Wohnsitz der Grafen von Jülich erbaut. Nachdem der Bergfried als erstes Gebäude
der Burg zwischen 1177 und 1190 fertig gestellt wurde, folgten anschließend das
Haupttor, die Wehrmauer, der Brunnen und der doppelstöckige Rittersaal. Eine
Beschreibung auf unserem Wanderweg lässt einen schmunzeln wenn man folgende
Textzeile liest, die der Gräfin Alveradis gewidmet ist.
Wanderleitung: Dieter.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr. 2 Erholungsgebiet
Rureifel.
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter: 11,9 km, 03:32 h, 219 hm.
Streckenführung: Weg Nr. 3,17, 07,42
Buntsandsteinroute, Eifelverein.
Wetter: ca. –
1,0 bis 5 Grad bedeckt, trocken Sonne ab und an.
Wegcharakter: urige Pfade, befestigte Waldwege, Asphalt.
Unsere Tour beginnt im
Ort, Nideggen am Parkplatz Schulzentrum unweit vom Café Hallman. Über den
Eifelvereinsweg geht es an imposanten Felsen mit folgenden Namen,
Hindenburgtor, Kickley, Einsiedlerklamm, Eugenienstein bis zur Gerda Rössler
Hütte.
Hier hat man einen
Weitblick auf Obermaubach und den Stausee und Untermaubach. Die mit Zertifikat
ausgewiesenen Feinheiten der Berlinbesucher, extra für die Montagswanderer
werden redlich aufgeteilt und ein milder alter Marille macht die Runde.
Der Buntsandstein ist im
Rurtal besonders stark verfestigt, so dass hier der Sandstein über der Rur bei
Nideggen bis zu 50 Meter hohe senkrechte Felsklippen, türme und wände bildet.
Durch die Verfestigung ist der Buntsandsandstein im Rurtal außerordentlich
standfest und für den Klettersport in besonderer Weise geeignet. An einigen Stellen
sind die Kletterhacken positioniert. Die roten, gelben und hellbraunen Farben sind
Zeugnis einer ausgedehnten Wüste, die sich zur Buntsandsteinzeit vor über 230
Mio. Jahren über einen großen Teil Mitteleuropas erstreckte. Das Klima war etwa
mit dem vergleichbar, das heute im Südwesten Nordamerikas herrscht. Bereits
damals lag das Gebiet der Kölner Bucht tiefer als die Eifelhöhen.
Wir wandern entlang einer
zeitgeschichtlichen Abfolge die Millionen Jahre auseinander liegen. Eben noch
Buntsandstein und dann Schiefer.
Im weiteren Verlauf der
Tour geht es unterhalb des Engelsblicks über den Weg Nr. 72 und 17 an Levers
Bach und Rath vorbei in Richtung Startpunkt. Die Weitsicht auf die Drover Heide
und Düren, bzw. Weisweiler liegt im Dunst des Tages, und so ist dann in
folgender Lokation Ende Gelände.
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