Samstag, 5. Mai 2018

Satzvey.


Die Katzensteine.

Ein vielversprechender Name, aber was steckt dahinter. Bei hochsommerlichen Temperaturen erkunden wir die Gegend, nach den Motto warum in die Ferne schweifen, wenn das schöne ist so nah. Selbst auf Infotafeln ist keine plausible Erklärung der Namensgebung zu erfahren.

Wanderleitung: Vadder

Wanderkarte: Wanderkarte Nr. 5 Kall, Kommern, Mechernich, Nettersheim.
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter: 11,6 km, 03:20 h, 200 hm.
Streckenführung: Weg Nr.2 und Eifelverein
Wetter: 19,5 Grad, trocken Sonne.
Wegcharakter: befestigte breite Waldwege. 

Unsere Tour beginnt am Ortsrand von Satzvey in der Nähe der Burg. Über den Eifelvereinsweg erreicht man nach ca.3 Kilometer eine Buntsandsteinformation mit dem Namen Katzensteine. Eine Erklärung des Namens ist nicht zu finden, nur die geologische
Geschichte.

Die Katzensteine sind Teil eines Buntsandsteinareals, das sich über Mechernich und Kall bis Nideggen erstreckt. Sie sind bis zu 15 Meter hoch, haben nach Süden, Osten und Westen hin steile Wände und zählen zu den Mittleren Buntsandsteinen.

Auslaugung der Buntsandsteine und Wegspülung des ausgelaugten Materials formten die Katzensteine zu ihrem heutigen Aussehen. Am Sandstein kann man auch deutlich die Schichtung erkennen, die bei der Ablagerung des Sandes entstanden ist. Die rote Färbung des Sandsteins kommt davon, dass jedes Sandkorn von Roteisen umgeben ist.
Nach Querung der Bahnstrecke von Köln nach Trier kann der Weg am Wochenende quer die Schavener Heide gewählt werden, weil dann keine Bundeswehr dort Übungen abhält und Wege gesperrt sind, bzw. vom Standortpersonal zurückgewiesen wird die Wege zu verlassen. Warnschilder auf Blindgänger sind natürlich zu beachten. 

Ein imposantes großes Gelände wo zurzeit wohl nur Übungen mit Fahrprüfungen von schweren Fahrzeugen stattfinden. Den großen Tümpeln gefüllt mit Wasser ausweichen und dann bei nächster Möglichkeit das Gelände verlassen und über die Randgebiete den Ausgangspunkt der Wanderung erreichen. 

Das Burg Satzvey stark kommerziell genutzt, das sieht man an den Eintrittspreisen, keine Veranstaltung heute, die Souvenirs Shops sind aber geöffnet und das Kassenhäuschen geschlossen. Gut so, da bleiben am Abend bei Gregor ein paar Euro für einen lieblichen, gekühlten Wein über.

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