Montag, 26. November 2018

Kalenborn.


Rund um Hilberath.
Kalenborn, der Ort liegt wie so viele Gemeinden im Einzugsbereich der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn. Ende den 60-iger, Anfang der 70-iger Jahre Wohnsitz für viele Neubürger, die ihre Arbeitsstätte im Großraum Bonn gefunden hatten. Auf der Höhe 365 m über Meeresspiegel liegt, hier das Quellgebiet des längsten Baches Europas, der Swist.
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr. 6 Rheinbach, südliche Ville, brandneu.
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter:  15,4 km, 04:07 h, 350 hm.
Streckenführung: querfeldein, örtliche Bezeichnung Nr. A1,N,A3 Feldwege.
Wetter: 5,4 Grad C, bedeckt, trocken. Neblig trüb.
Wegcharakter: befestigte Waldwege, schmale Pfade, Wiesengrund.
Diese grenzüberschreitende Tour zwischen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz bietet unterschiedliche Landschaftsformen und daher abwechslungsreiche Strecken bergauf und bergab. Viele Aussichtspunkte in verschiedene Himmelsrichtungen liegen am Weg, die heute allerdings trüb daherkommen.
Unsere Tour beginnt an der L 78 zwischen Kalenborn und Hilberath. Die kürzeren Tage und die zu erwartenden Wetterlagen ein Grund in der näheren Umgebung zu wandern. Die üblichen Kommentare verstummen, Dank der Kompass App, Feldwege markiert als feine dünne Striche sind eine Herausforderung für alle. Entlang einer großen Einzäunung folgen wir einem Hinweis den wir so auch noch nicht gesehen haben.
Wir passieren eine Drehtür und sind nun in einem Waldgebiet was zum Privatbesitz der Herren von Burg Vischel gehört. Die Wildschweinspuren sind frisch und alles etwas aufgewühlt. Wir wollen das Tal oberhalb der Burg erreichen.
Keine Drehtür, sondern ein Übergang geformt als Leiter, wenige Sprossen und die waren noch morsch. Es gibt keine andere Wegführung, Dieter wagt sich als Erster und die Sprossen brechen weg wie Strohhalme, Wenigstens die herausstehenden Nägel hielten stand. Leider keine Wildschweine die hätten die Flucht über die Leiter wohl beschleunigt.
Nach ca. 2 Kilometern erreichen wir im Tal den Vischelbach, sumpfige Wege und leicht bergan über schmale Pfade geht es zum Naturfreunde Haus bei Berg. Die örtliche Wegbezeichnung ist nun mit N markiert und geht bis in Höhe des Modellflugplatzes Todenfeld.
Über die Höhen querfeldein und entlang des Hilberather Baches erreichen wir eine Schutzhütte auf dem Himmelberg. Fast nur noch bergab, an einer zweiten Schutzhütte wird wieder die Landesgrenze passiert und das Quellgebiet der Swist erreicht. Entlang des Swister Baches über breite Waldwege ist der Ausgangspunkt nahe, leider keine Fernblicke ins Siebengebirge. Feucht nasskalt war es, aber trocken geblieben.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Toll wie gelenkig die Montagswanderer noch sind 👍👍👍