Rund um Hilberath.
Kalenborn, der
Ort liegt wie so viele Gemeinden im Einzugsbereich der ehemaligen
Bundeshauptstadt Bonn. Ende den 60-iger, Anfang der 70-iger Jahre Wohnsitz für
viele Neubürger, die ihre Arbeitsstätte im Großraum Bonn gefunden hatten. Auf
der Höhe 365 m über Meeresspiegel liegt, hier das Quellgebiet des längsten
Baches Europas, der Swist.
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr. 6 Rheinbach,
südliche Ville, brandneu.
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter: 15,4 km, 04:07 h, 350 hm.
Streckenführung: querfeldein, örtliche Bezeichnung
Nr. A1,N,A3 Feldwege.
Wetter: 5,4
Grad C, bedeckt, trocken. Neblig trüb.
Wegcharakter: befestigte Waldwege, schmale Pfade, Wiesengrund.
Diese
grenzüberschreitende Tour zwischen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz
bietet unterschiedliche Landschaftsformen und daher abwechslungsreiche Strecken
bergauf und bergab. Viele Aussichtspunkte in verschiedene Himmelsrichtungen
liegen am Weg, die heute allerdings trüb daherkommen.
Unsere Tour beginnt an
der L 78 zwischen Kalenborn und Hilberath. Die kürzeren Tage und die zu
erwartenden Wetterlagen ein Grund in der näheren Umgebung zu wandern. Die üblichen
Kommentare verstummen, Dank der Kompass App, Feldwege markiert als feine dünne
Striche sind eine Herausforderung für alle. Entlang einer großen Einzäunung
folgen wir einem Hinweis den wir so auch noch nicht gesehen haben.
Wir passieren eine
Drehtür und sind nun in einem Waldgebiet was zum Privatbesitz der Herren von
Burg Vischel gehört. Die Wildschweinspuren sind frisch und alles etwas
aufgewühlt. Wir wollen das Tal oberhalb der Burg erreichen.
Keine Drehtür, sondern ein
Übergang geformt als Leiter, wenige Sprossen und die waren noch morsch. Es gibt
keine andere Wegführung, Dieter wagt sich als Erster und die Sprossen brechen weg
wie Strohhalme, Wenigstens die herausstehenden Nägel hielten stand. Leider keine
Wildschweine die hätten die Flucht über die Leiter wohl beschleunigt.
Nach ca. 2 Kilometern
erreichen wir im Tal den Vischelbach, sumpfige Wege und leicht bergan über
schmale Pfade geht es zum Naturfreunde Haus bei Berg. Die örtliche
Wegbezeichnung ist nun mit N markiert und geht bis in Höhe des
Modellflugplatzes Todenfeld.
Über die Höhen
querfeldein und entlang des Hilberather Baches erreichen wir eine Schutzhütte
auf dem Himmelberg. Fast nur noch bergab, an einer zweiten Schutzhütte wird
wieder die Landesgrenze passiert und das Quellgebiet der Swist erreicht. Entlang
des Swister Baches über breite Waldwege ist der Ausgangspunkt nahe, leider
keine Fernblicke ins Siebengebirge. Feucht nasskalt war es, aber trocken
geblieben.
1 Kommentar:
Toll wie gelenkig die Montagswanderer noch sind 👍👍👍
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