Samstag, 20. April 2019

Mirbach.


Osterwanderung, Eifelbasilika Mirbach, Lampertstal, Kalvarienberg.

Wanderleitung: Vadder.
Wanderkarte: Karte Nummer 12 Blankenheim Oberes Ahrtal.
Wanderkilometer 16,25 km.
Zeit 04:47 h.
Höhenmeter  348 hm.
Streckenführung: Weg Nummer 34,35, Wachholderweg, Eifelsteig, querfeldein am Waldrand
Wetter: 21,5 Grad C, Sonne pur.
Wegprofil: befestigte Waldwirtschaftswege, Asphalt, schmale Pfade zum Kalvarienberg, Wiesengrund.
Osterwanderung von Mirbach  zum Kalvarienberg

Wir starten am Dorfplatz in Mirbach. Unterhalb der Eifelbasilika. 1902 erbaut von Ernst Freiherr von Mirbach, ein enger Vertrauter von Kaiser Wilhelm II. Der auf der Suche nach seinen Ahnen auf den Ort stieß.

Liebevoll genannt der Eifeldom, Erlöser Kirche Mirbach

Das aufwändige Projekt wurde von vielen Gönnern und Stiftungen finanziert, einerseits vom Evangelischen Kirchenbauverein Berlin, vielen Mirbachern Angehörigen und letztlich vom Kaiser selbst sowie einigen seiner Freunde.
Baubeginn war der 09. April 1902 und am 25. September 1903 erfolgte die feierliche Weihe.
Mosaiksteine in goldenem Glanz

Die wunderbaren prachtvollen Mosaike sind ein sehenswerter Grund die Kirche zu besuchen, derweil die nahe Bundesstraße nach Hillesheim die Aufmerksamkeit der Fahrer auf den liebevoll genannten Eifeldom lenkt.
Im Lampertstal, naja, wenn das Handy klingelt da waren es nur noch Fünf

Über den Weg Nummer 34 geht es in das Lampertstal ein Nebental des Ahrtales für Wanderer ein romantischer Spaziergang durch die Wacholder Heide der Eifel. Das Gebiet gehört zu den größten Naturschutzgebieten Nordrhein-Westfalens.

Laut Aussage von Waldarbeitern war hier vor einer Woche noch Schnee

Je nach Jahreszeit gibt es wunderschöne farbenprächtige Pflanzen zu bewundern, wie die Küchenschelle, Schlüsselblumen, Windröschen und zahlreiche Orchideenarten im Juni, später dann die Herbstzeitlosen und der Enzian. Ab und an verschwindet der Bach im Kalkboden.
Auf dem Eifelsteig am Winterberg

Dem Wachholderweg folgend an den grünen bewaldeten Hängen zwischen Buchen, Eichen und Kiefern geht es am Büchelsberg vorbei in Richtung Alendorf. Hier fällt der Blick auf den Kalvarienberg mit seinen zahlreichen Wacholdersträuchern, die sehen fast aus wie Zypressen. Inmitten der Landschaft liegt auch noch ein verwunschener Ort, der Kalvarienberg. Am Karfreitag ein Ort für mehrere Tausend Menschen.
Bergkapelle am Fuße des Kalvarienberg, oberhalb von Alendorf

Bei der kleinen Bergkapelle am Fuße des Berges kann man sich Zeit für die verdiente Verschnaufpause nehmen. Das Kirchlein selbst stammt aus dem Jahre 1494. Immer offen ist der Friedhof mit angrenzender Kriegsgräberstätte, wo man sich in Ruhe die verwitterten Grabsteine anschauen kann, die im Schatten der knorrigen Buchen liegen. Den Schatten suchte heute auch die Wandergruppe, denn so ein Wetter an Ostern hat es wohl seit 30 Jahren nicht mehr gegeben.
Aufstieg zum Kalvarienberg durch die Wachholderlandschaft

Vor allem aber sollte man von hier oben die herrliche Aussicht auf dieses verwunderschöe Fleckchen Eifel genießen.
Den Hämmersberg, den Eierberg und schließlich den Kalvarienberg, der über und über mit Wacholder bewachsen ist.
Ruhepause für die Gäste am Gipfelkreuz

Direkt von der Bergkapelle aus führt ein schmaler Pfad zum Fuß des Kalvarienbergs. Dort beginnt der steile, aber kurze und leicht zu bewältigende Kreuzweg. Nach wenigen Minuten ist das Gipfelkreuz erreicht. Den phänomenalen Rundblick über die Eifelhöhen ist imposant.
Der Rückweg geht über den Geopfad, bzw. teilweise querfeldein zum Ausgangsort Mirbach. Ein Kaffee im Backes, und Abends ins Japan Haus in der Heimat. 

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Wunderbare Wanderung mit lieben Menschen 👍

BerlinerKindl hat gesagt…

Einfach toll rausgesucht! 🌞