2 Täler Weg, Tiefenbach, Eiserbach.
Wanderleitung. Norbert.
Wanderkarte. Karte Nummer 3 Monschauer Land, Rurseengebiet.
Wetter. 12,2 Grad C, bedeckt, trocken.
Wegprofil. Wirtschaftswege.
| 2 Täler Route bei Kesternich |
Der Ort Kesternich wurde im Zweiten Weltkrieg zu 96% zerstört. Dennoch ist es gelungen, das ursprüngliche Ortsbild entlang der Bundesstraße und der Rurberger Straße auf den alten Hausgrundrissen wieder zu errichten und damit das traditionelle Erscheinungsbild des Ortes wieder herzustellen.
| Eins von vielen Häusern mit Hecken |
Kesternich ist ein Eifel-Höhendorf daher ein idealer Ausgangsort für Wanderungen. Der Ort ist vor allem mit hohen Rotbuchenhecken durchgrünt. 5 Wanderwege sind in Ortsmitte übereinander aufgelistet.
41 Rotbuchen Heckenweg im Ort.
51 Rundweg 2 Täler.
11 Rundweg Simmerath.
47 Rundweg Eicherscheid.
16 alter Eifelvereinsweg Ost-West
| Weg ins Tiefenbachtal |
Wir starten an der Kirche in Kesternich und die Wanderleitung meint, die Strecke kennen nur zwei Wanderer. In der Tat am 21. August 2017 waren Norbert und Gerd hier unterwegs und die richtigen Pfifferlinge reichlich vorhanden.
| Platz für 2, heute zu kalt und feucht |
Unser Rastplatz im Sommer vor 2 Jahren war noch nicht dem Wasserstand gewichen, heute jedoch leicht feucht. Das Tiefenbachtal gibt die Richtung der Wanderung vor und im Talgrund erreicht man eine alte Ölmühle.
| alte Ölmühle mit Anbau und altem Holzkreuz |
Die Anlage besteht aus dem 3-geschossigen Wohnhaus aus dem 17. Jahrhundert, und den heutigen Anforderungen für eine Wärmedämmung zum Klimaschutz seinen Beitrag leistet. Vom Haus, in dem das Mahlwerk untergebracht war, sind nur noch die Grundmauern erhalten.
| Bruchsteinhaus gegenüber der Ölmühle |
Gegenüber dem Wohnhaus steht ein kleines Bruchsteinhaus als einzig erhaltener Rest eines größeren Gebäudes aus dem 19. Jahrhundert. Das sich in Privatbesitz befindet.
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| Blick auf Dedenborn von der Schutzhütte aus |
Hinter der Ölmühle geht es steil an zum Weihrauchsberg. In Nähe der L 266 befindet sich eine Schutzhütte mit freiem Blick auf Dedenborn. Sehr kurz lugt die Sonne hervor, und die Ausbeute für Pfifferlinge war bis dato gering, wäre auch verboten gewesen, weil wir in einem NSG Gebiet gewandert sind.
| dieses Schild hat wohl schon viele Wanderer gesehen |
Jenseits der Straße wird die Wegbezeichnung in Kall-Rur-Panorama-Route umbenannt, und das nicht ohne Grund. Die Dreiborner Hochfläche ist markant am Horizont. Durch das Eiserbachtal am Schafshof Berensief vorbei wird die Hochfläche des Ortsrandes Kesternich erreicht, ein frischer Wind pustet uns entgegen, wenn das kein Grund ist sich bei Hallmanns in Nideggen verwöhnen zu lassen. Ein Mitwanderer dem zuvor 4 Wochen die Sonne beim Wandertrip in den Abruzzen hold war, sagte klar und deutlich bei der Bestellung bitte alles auf eine Rechnung und an mich. Es soll Leute geben welche die Toilette aufsuchen und danach sagen wir können jetzt fahren.

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