Nach den Wanderungen Rheinsteig, Hohes Venn, sind nun dieTraumpfade im Focus der TÜV ler.
Organisation: Heinz.
Wanderkarte: Karte Nummer 10. Das Brohltal mit Vulkanpark und Laacher See, oder wie heute üblich schnell ein Foto am Infopunkt. Die Wegmarkierungen sind vorbildlich und verdienen die Note sehr gut.
| Der Riedener Traumpfad mit allen Daten, rechtsrum am Parkplatz zum Ausblick Udelsheck |
Streckenführung: Weg Symbol Traumpfad, orange mit Pfadmotiv.
Wetter: 11,4 Grad C, diesig trocken, windig, Sonne am Vormittag, Mittag, Nieselregen am Nachmittag.
Wegcharakter: befestigte Waldwirtschaftswege, schmale Pfade, wenig Asphalt.
| Das Steinmetzdorf Rieden, in 4 Jahren sind wieder Passionsspiele |
Der Wanderweg Waldseepfad Rieden führt am Gänsehalsturm vorbei. Der Weg gehört zu den Traumpfaden und ist rund 14 km lang. Die Wandertour beginnt und endet am Waldsee Rieden.
| Schuhputzstation am Tagesparkplatz Gebühren 2 Euro |
| Der Kraterrand Udelsheck |
Den Kraterrand des Riedener Vulkan erreicht man vom Parkplatz aus, an der Schuhputzstation vorbei kommend rechtsrum über die Asphaltstraße bis zum Udelsheck. Der erste Anstieg auf 485 Meter ist bewältigt und die Runde führt weiter durch Buchenwald mit Ausblicken auf dem Höhenzug auf Rieden Langscheid und den Gänsehalsturm. Weiter zum Kreuzungspunkt der Vier Berge Tour da setzt schon Nieselregen ein.
| Pause am Gänsehals |
Eine kleine Verschnaufpause am Gänsehals nach 2 Kilometern ist an der selbigen Schutzhütte. Die Sonne will sich durch die Wolken ringen und eine Wandergruppe von 33 Personen lässt die Weinflaschen kreisen und will im Anschluss die Vulkanbrauerei besichtigen. Unsere Brotzeit braucht sich nicht zu verstecken.
Der Ausbruch des Laacher See Vulkans vor 12800 Jahren war mit Abstand der verheerendste Vulkanausbruch in Mitteleuropa in jüngerer Zeit. Welche Gewalt damals wirkte, kann man sehr gut bei einer Tour durch das Brohltal sehen. 20 bis vielleicht 60 m hoch füllen die hellen Trass Ablagerungen das Tal aus.
Der Riedener Tuff machte das Dorf zum Steinmetzdorf. Dieses grünlich schimmernde Vulkangestein wurde insbesondere zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Massivbaustein verwendet. Hinter dem Sportplatz ist eine Tuffsteinwand gut zu sehen. Daraus machten die Steinmetze Treppen-, Boden- und Wandplatten, Fensterbänke, und Grabmale. Als Nutzgestein ist Riedener Tuff gut verwitterungsbeständig. Auch in der Steinbildhauerei war er sehr beliebt. Zahlreiche Gebäude im alten Ortskern wurden aus diesem Gestein errichtet. Eine weitere Verwendung erfuhr er aufgrund seiner Feuerfestigkeit und Wärmespeicherfähigkeit auch als Backofenstein.
| Infotafel zum geologischen Aufschluss Gänsehals |
| Bei Eis und Schnee geschlossen der Amprion Turm |
Auf einer Infotafel erfahren wir mehr über den Namen Gänsehals. Der neue Turm 50 m nordwestlich vom Berggipfel steht der ab 1976 erbaute Gänsehalsturm, ein 74 m hoher Richtfunkturm der RWE-Tochter Amprion, der auch als Aussichtsturm dient. Er wurde 1977 eingeweiht und ist, im Unterschied zu anderen RWE-Türmen, in Stahlbetonweise ausgeführt. Der auf etwa 560 m Höhe stehende Turm besitzt eine Aussichtsplattform, die sich 25 m Turmhöhe befindet und knapp über den Baumkronen.
| Hohe Acht und Nürburg |
| Siebengebirge |
| Laacher See |
Ein Muss alleine schon wegen der Rundumsicht in die Landschaft der Eifel. Der Blick reicht heute sogar bis zum Siebengebirge, Bergischen Land und Westerwald und natürlich der in der Nähe gelegene Laacher See.
| Geschafft über 100 Stufen da freut sich die Rentnergang |
Heinz hat das Lachen nicht verlernt, ein Motivation Anschub war nötig, nach dem Motto, hier kommst du so schnell nicht mehr hin. Der Regen der letzten Nacht hat die Luft reingewaschen und selbst der Golfball der Uni Bonn war zu erkennen. Von nun an zunächst leicht abwärts an Waldrändern vorbei wird der Ausgangspunkt erreicht.
| Herbstwanderung am Riedener See |
Eine kleine Stärkung hat die Gruppe der Rheinsteig, Hohes Venn und nun Traumpfadwanderer im Seerestaurant verdient. Voll besetzt, macht nix dann wird eben der Außenbereich belegt. Ein Blick auf das Regenradar in einer Stunde wird es ungemütlich. Trotzdem eine schöne Tour mit vielen Erzählungen der Akteure.
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