Donnerstag, 14. Mai 2020

Hollerath, Weißer Stein.


Themenweg ZO Zittergras und wilde Orchideen.

Wanderweg ZO kurz vor der Folterhöhe

Wanderleitung: Vadder. Wanderkarte:Nr.5 Kall, Kommern, Mechernich, Nettersheim Hellenthal.
Wetter: morgens + 2,0 Grad C gefühlte Minus, Mittag + 8,0 Grad C, Sonne pur.
Gemeinde Hellenthal, Kreis Euskirchen.
Region: NRW. Wegprofil: Wirtschaftswege, schmale Pfade, Asphalt.
Strecke: 14,43 km. Zeit: 03:30 h. Höhenmeter: 203 hm. 

gelber Strich, Wanderroute ZO

Unser Startpunkt liegt auf 689 Meter N.N. auf dem großen Parkplatz weißer Stein. Rechts der B265 ist Belgien, was wir nach der Wanderung kurz besuchen. Der Nordost Wind trägt dazu bei das wir gefühlte Minustemperaturen verspüren. Der Wanderwegnamen Zittergras wird seinem Namen gerecht, wir zittern. Es wird gerade mal 2 Plus signalisiert, auf dem Weg erfreut man sich an jeden Sonnenstrahl.

Aussichtsturm Weißer Stein

Direkt am Aussichtsturm, 30 Meter Hoch und zu bewältigen mit 147 Stufen geht es links vorbei in das Tal des Ötzelbaches. Man taucht ein in die Nadelwälder der Eifel mit mächtigem Baumbestand. Vorbei an plätschernden Ötzelbach geht es auf dem in der App bezeichneten Weg ZO bis zur Hütte Zitterwald. Übrigens durchgehend gute Wegweisung. Das vermooste Aussehen des gesamten Waldbodens ist beeindruckend.

schöne Lichtungen am Wanderweg

Einige idyllische Lichtungen sind mit wilden Orchideen bestückt, die noch im Dämmerschlaf sind. Der Weg durch die Hügellandschaft im deutsch-belgischen Grenzgebiet ist am Zusammenfluss von Kyll und Wilsambach im weiteren Verlauf mit einem sogenannten Totholzgebiet versehen.

Im Totholzwald

Hier wurden die Bäume bewusst geringelt, damit sie absterben und einen wichtigen Lebensraum für eine Fülle von Tier- und Pflanzenarten Den Bäumen wurde hierfür im unteren Stammbereich ein ca. 10 cm breiter Streifen Rinde entfernt, wodurch der Saftstrom unterbrochen wurde. Dieser Prozess des Ringelns und des darauffolgenden Absterbens der Bäume nimmt zwischen einem und drei Jahre in Anspruch.

Westwall hinter der Ortschaft Neuhof

Ein hervorragend angelegter Weg mit feinstem Untergrund wird erwandert bis auf die Folterhöhe, ein Einzel stehendes Haus. Am Gasthof Grenzhof Breuer geht es links durch Wiesenlandschaft zurück zum Starpunkt. Links und rechts des Weges sind die Zeichen des Westwalls zu sehen, den Aussichtsturm sieht man erst kurz wenn man davorsteht.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Sehr schöne Wanderung aber sehr kalt 💨