Themenweg Eifelschleife Kuttenbachtal.
| Blau wie der Himmel, typisch hier auf den Wegen |
Wanderleitung: Vadder. Wanderkarte:Nr.5 Kall, Kommern, Mechernich, Nettersheim Hellenthal.
Wetter: 17,0 Grad C, Sonne pur.
Gemeinde Kall, Kreis Euskirchen.
Region: NRW. Wegprofil: Wirtschaftswege, schmale Pfade, Asphalt.
Strecke: 18,03
km. Zeit: 04:30 h. Höhenmeter: 316 hm. ![]() |
| Wegstrecke mit Infos aus dem Internet Eifelschleifen |
Wir wählen als Startpunkt den Parkplatz am Bürgerhaus in Sötenich. Zum eingewöhnen direkt mal bergan. Sötenich, da schlägt das Herz eines Wanderfreundes höher, hier hat er kartiert, oder anders erwähnt kommt zum Schluss eines Telefonats, Grüße mir alle die mich noch kennen. Am Kreisel ist ein Hinweis mit Zuweg auf die geplante Tour.
| Kennzeichnung neu und alt |
Beim Blick in die Eifelvereinskarte Nr. 5 von 2008 wird klar, die Route ist nicht neu, sondern die alten Kennungen wie Weg Nummer 3,6,5, und Pingenweg hat man getauscht für die Bezeichnung Kuttenbach.
| Auf der Ruine Stolzenburg |
Zunächst geht es in Richtung Stolzenburg wo zu erahnen ist wie die Außenmasse mal waren. Mauerreste deuten noch Wohnräume und vermutlich Tortürme an, ferner sind noch Stollen vorhanden, die wohl als Kellerräume genutzt wurden. Vermutlich ist diese Burg seit der Karolingerzeit 750 - 900 geschichtlich nachweisbar, genaueres ist nicht bekannt.
| Burg Dalbenden an der Urft |
Im Tal ist die Burg Dalbenden in Privatbesitz und nur durch das Torgitter abzulichten. Durch das wundervolle Kuttenbachtal geht es hoch bis zum Korolinerhof an der K 60. Beim Blick zurück ist das Kloster Steinfeld in Sichtweite. Über Rinnen bis zum Pferdekopf, dort ergibt sich die Aussicht auf den Kalksteinbabbau bei Sötenich.
| Abbau Kalkstein in Sötenich zu sehen vom Bergekopf aus |
Die 18 Kilometer lange Wanderung mit drei steilen Anstiegen ist nicht zu verachten, traumhaften Aussichten, faszinierende Landschaften und Wälder.
| Die Tallandschaften in der Wanderroute hier direkt nach Sötenich |
Der Kuttenbach entspringt nördlich von Krekel auf einer Höhe von 601,5 Meter und mündet in den Kaller Ortsteilen Urft und Sötenich in die Urft. Auf dem Teilabschnitt durch das Kuttenbachtal sind Laubwälder umrandete Wiesen herrlich anzusehen. Drei verschiedene Naturschutzgebiete, mit unterschiedlichen Naturräumen präsentieren sich in sattem Grün. In Golbach geht es über die Teilstrecke des Pingenwanderweges in Richtung Kall.
| Infos am Wanderweg Pingenpfad und Kuttenbach |
Pingen sind verlassene Erzgruben oder Schürfstellen, in denen Eisenerze, Bleierze oder andere Mineralien der Erde abgerungen wurden. Im Kaller Gemeindegebiet trifft man ca. 2000 dieser Pingen an. Der unbedarfte Wanderer wird diese Pingen als Bombentrichterfeld ansprechen, denn so stellen sie sich zunächst einmal dar, trichterartige Vertiefungen in großer Zahl, dicht beieinander liegend, mit ringförmigen Halden umgeben und teilweise von niederem Gestrüpp überwuchert oder von hohem Baumbestand durchsetzt. Jeder Pingentrichter kennzeichnet den Standort eines Bergwerkschachtes. Hier standen die Haspelbäume, mit deren Hilfe der Bergmann das begehrte Erz ans Tageslicht holte, das er in gefahrvoller Arbeit in der Tiefe gewann.
Der schmale Pfad führt dann weiter bis an den Ortsrand Kall. Schnell weiter durch die Bahnunterführung und auf halber Höhe am Römerkanalweg in Richtung Sötenich ist die Tour fast zu Ende.

1 Kommentar:
Auch eine schöne Wanderung 😊
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