Sonntag, 14. Juni 2020

Kall.


Themenwege KS und P.
Kaller Sagen, Pingenwanderweg.

Römischer Steinbruch an der Gmünderstraße vor Kall

Wanderleitung: Vadder.
Wetter: 20,0 Grad C, bedeckt. 
Region: Eifel Kreis Euskirchen, Gemeinde Schleiden.
Strecke: Direkt an bis Wackerberghütte, über Golbach verlängert.
Gehzeit: 03:00 h. Kilometer: 12,2 km. Höhenmeter: 240 hm.
Alles in einem Bild

Wir parken an der Gmünder Straße vor Kall an einem Platz der direkt mit Historie beginnt. Die Römer sollen hier den Buntsandstein abgebaut haben.
Die Gemeinde Kall war früher durch den Abbau und die Verarbeitung von Eisenerz und Bleierz geprägt. Heute ist es ein idyllisches und ruhiges Städtchen umgeben von großen Waldgebieten. Das Gebiet mit hohen Kiefern bis zum Wackerberg wird als erstes in Angriff genommen. Zum Schluss der Wanderung stellt sich heraus richtig gehandelt leicht bergan und am Pingenwanderpfad kurze steile Abstiege. Viele junge Leute waren heute unterwegs, ebenso Großfamilien. Die Bezeichnung des Kaller Sagen Weges ist spärlich, wenn man die Gegend nicht kennt kann das in Gemünd oder Sötenich enden.
Der Pingenwanderpfad mit vielen Infotafeln an den vermuteten Pingen soll Einblicke in die Welt der Bergmänner geben. Heute sind die Relikte aus der erzreichen Zeit oft tief im Wald verborgen. Wie der Name der Wanderung verrät, liegt der Fokus auf den ehemaligen Erzabbaustätten, den sogenannten Pingen. Der schmale Pfad geht ab Golbach durch den Buchenwald und führt in Kall einen nochmal in die Welt der Römer.

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