Dienstag, 21. Juli 2020

Breitachklamm.


Im Sommer und im Winter schön.
Die Breitachklamm vom oberen Eingang

Vor dem Besuch kommt eine Umleitung, nicht von der Walserschanze die Klamm hoch und runter, sondern erst bis Tiefenbach und dann zum Ausgangspunkt zurück. Das war wohl für einige etwas zu anstrengend. Einbahnstraße wegen Corona.
Spuren der Geschichte

Während der Gletscherschmelze in der letzten Eiszeit, vor über 8000 Jahren, hat sich dieses Breitach durch die massiven Felsen gebohrt. Dadurch ist die mit 2,5 km Länge und ca. 150 m Tiefe tiefste Schlucht Mitteleuropas entstanden, die Breitachklamm.
Die Klamm

Die Geschichte zur Entstehung der Breitachklamm reicht bis in den Anfang des 19. Jahrhunderts. Mutige Tiefenbacher haben 1904 den Wanderweg durch die Klamm entdeckt und zugängig gemacht. Unweit von Tiefenbach bahnt sich das Wasser durch eine enge Schlucht mit fast hundert Meter hohen senkrechten und überhängenden Wänden den Weg. Vom Kleinwalsertal ins Allgäu nach Tiefenbach/Oberstdorf stürzt sie donnernd über hohe Felsbänke, gurgelt in tiefen Gumpen und versprüht sich in feinste Tröpfchen, in denen das Licht spielt.
Wasser von oben

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