Samstag, 23. April 2022

Floisdorf.

Blick vom Tötschberg auf die Voreifel Landschaft

2 Themenwege ein Ziel. Rapsfelder.

Die beiden Themenwege außerhalb von Floisdorf

Auf Wegen die teilweise schon bewandert worden sind, ob mit den Montagswanderern oder den Berlinern. Das wäre der Bezeichnung nach

HA für Himmel und Ääd und BT für Berg und Tal. Beides wird verknüpft.

Wir beginnen die Wanderung in Floisdorf, was bekannt ist durch seine Hubertuskapelle oberhalb des Ortes die durch eine Bierdeckel Idee entstanden ist. Schon mehrfach berichtet.

Blick auf Floisdorf links oben die Hubertuskapelle

Der Charme des Bördedorfs hält unverändert an. In die Vertiefung einer Bachmulde geschmiegt, prägen Häuser aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert das geschlossen anmutende Ortsbild. Blühende Obstgehölze, leuchtende Rapsfelder und ein weiter Horizont setzen bördetypische Akzente. Wo die fruchtbare Bördelandschaft auf die noch sanften Höhenzüge der Nordeifel trifft, entstand im 9. Jahrhundert Floisdorf, seinerzeit noch „Flavedesdorpht“ genannt. Dass es sich bis heute hier gut leben lässt, vermittelt der idyllische Dorfspaziergang auf den an der Grotte hingewiesen wird.

Wegstrecke durch Wiesen und Felder

An der blumengeschmückten Lourdes-Grotte führt der Weg zum Zehnthof. Die Giebelinschrift des wunderschön restaurierten Fachwerkhauses gibt als Baujahr 1743 preis. Etwas außerhalb des Dorfes wird es dann romantisch, auf den Höhenwegen in Richtung Ortsende Berg werde immer wieder die Blicke frei auf die gelben Rapsfelder.

Wie die Sonne so heute die Felder

Wir vermeiden in großem Bogen den Ort Berg und versuchen auf den Höhenwegen zu bleiben. Der Gesang der Feldlerchen ist überall gegenwertig.

Schlüsselblumen

Kuhschellen

Nach circa 10 Kilometer ist der Töschtberg erreicht und an der puren Sonnenseite sind die Kuhschellen schon verblüht. Abseits der Infotafel auf dem Tötschberg lassen wir uns am Hang im Windschatten nieder und genießen den Blick auf die zurück gelegte Strecke mit Blick auf Berg.

Blumenwiese oberhalb der Achemer Mühle

Eine Umleitung am Bergbach oberhalb der Achemer Mühle ist repariert und so geht es auf halber Höhe zurück. Abseits ist lediglich die Spitze der Hubertuskapelle zu sehen.

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