Die Trass Schichten in der Teufelsschlucht im Brohltal
| Auf der Höhe, direkt am Parkplatz K 57 |
Traumpfad bei Traumwetter.
| Hinweise am Startpunkt |
Ab ins Brohltal in die Nähe des Laacher Sees, wir würden sagen wildern in Dieters Revier, bis der dabei ist werden noch Monate vergehen und so hat Norbert die Wanderleitung. Nach dem Start am Parkplatz an der K 57 oberhalb von Kell öffnet sich der erste Panoramablick auf den Traumpfad der sich Höhlen- und Schluchtensteig nennt.
Ab ins Pöntertal. Feldwege führen durch die weite Flur, Raps und Getreideanbau wilde Ostwiesen und Sumpflandschaft. Im Talgrund sind die letzten knorrigen Obstbäume in voller Blüte bis ins idyllische Krayerbachtal.
Der Wasserlauf des Pönterbaches begleitet uns an der Pöntermühle vorbei und an den Jugendzentren für die Deutsch Französische Freundschaft bis zur Pönterbrücke wo man einen Abzweig nach Kell wandern kann.
| Pöntertalbrücke |
| Mittagspause mit Blick ins Brohltal |
An der Brücke über den Pönterbach führt der Weg steil nach oben bis zum Schützenhaus, dort wird kräftig geballert. Also schnell vorbei zum Abstecher und Aussichtspunkt Schweppenburgblick. Die Bank leider besetzt von drei Damen die wir im weiteren Verlauf noch öfter sehen, somit heißt es bei nächster Gelegenheit die Aussicht auf das Brohltal besetzen und Mittag machen. Über Serpentinen entlang einer Hangflanke geht es über den Hermann-Löns-Pfad steil abwärts zum Gasthaus Jägerheim. Somit ist klar gut gewählt die Rundtour rechts rum zu gehen, derweil der Rückweg nicht so steil ist.
| links oder rechts, die Taschenlampe geht vorweg |
| Ab und an Lichtblicke |
Dort unterquert der Weg das mächtige Viadukt der Schmalspurbahn des Brohltals und man läuft über eine Wiese durch die mannshohen begehbaren Trasshöhlen. Trasswände lassen sich am Wegesrande entdecken, bevor es in die Wolfsschlucht geht, die ist allerdings entlang der Straße führt.
| In der Teufelsschlucht |
| Von hier kommt der Tönnissteiner Sprudel |
Tolle Felsformationen rechts des Pfades mit einem kleinen Bachlauf geht es bergan bis zum Wasserfall. Die meterdicken Trass Schichten sind allgegenwärtig, und bizarre Spuren an den Oberflächen zu sehen.
| Am römischen Brunnen |
Weiter geht es über die L 113 am Waldrand entlang leicht bergan zur Römerquelle, aus der CO2 haltiges Wasser mit leichtem Schwefelgeruch sprudelt. Selbst zwischen den Fugen der angelegten Pflastersteine sprudelt es. Der Weg schwenkt in ein ruhiges Seitental vorbei an einer weiteren sprudelnden Quelle und dann geht es links über einen ansteigenden Waldweg auf ein Hochplateau, mit dem Startpunkt. Ein Blick zurück ist im Dunst das Siebengebirge und der Ausgangspunkt erreicht.
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