Montag, 3. Oktober 2022

Liers.

Ansicht auf Schuld an der Ahr mit neuer Straßenführung

In die Ahrberge.

alte Bahntrasse bei Insul

Liers, ein Ortsteil der Gemeinde Hönningen dort wurde bei der Ahr-Hochwasserkatastrophe am 13. Juni 1910 die Ahr-Brücke Liers ortsgespült.

Eine der vielen Behelfsbrücken

Das Ahr-Hochwasser vom 14./15. Juli 2021 traf Liers hart. Entlang der einzigen Straße an der Ahr oder des Liers Baches ist bis zum 1. Stockwerk der Innen und Außenputz entfernt, ferner führt eine Behelfsbrücke über die Ahr von der Landstraße bei Dümpelfeld.

irgendwann geht es nur noch schwer weiter

Wir starten direkt im Ort  und gehen den Liersbach entlang bis auf die Höhe Sierscheid, hinter dem Friedhof meinte eine Dame links geht es weiter, dort geht es hoch. In der Tat der Weg hatte es in sich und verlief im Nirgendwo, da wären wir besser an der Straße entlang gewandert. Eine enormes Unterfangen was uns ins Schwitzen brachte.

Auf der Höhe bei Sierscheid

Das Gebiet um Sierscheid ist offenbar kaum bekannt, obwohl es zur beliebten Ahrregion gehört. Der Wanderer trifft hier auf eine Fülle wechselnder und begeisternder Panoramablicke. Auf den Höhen bieten offene Flächen Aussicht in alle Richtungen. Und sobald wir weiter nach unten steigen, erhalten wir Traumblicke auf die Ahr bei Schuld und Insul.

Leichter begehbar im Uhrzeigersinn

Wir wandern zunächst von Sierscheid vorwiegend über offenes Gelände nach Westen, und steigen dann weit hinunter Richtung Schuld bis zum römischen Gutshof.

Infos in der Schutzhütte

Nun heißt es an der Ahr entlang, keine Berge mehr und soweit wie möglich den alten Weg benutzen der teilweise nicht mehr vorhanden ist. In Insul sind die Hochwasserschäden bis zum ersten Stock sichtbar und es wird noch eine Weile brauchen bis die Infrastruktur wieder funktioniert. An einer Schutzhütte mit dem Namen Gold Loch machen wir die Pause und sind dann teilweise auf der alten Bahntrasse.

Vor Schuld, die alte Straße ist weg

Unterwegs gibt es keine Einkehrmöglichkeit diesseits der Ahr immerhin lassen die recht zahlreichen Bänke erkennen, dass die Gemeinden den Reiz dieser Landschaft registriert haben. Im weiteren Verlauf sahen wir mit dem Auto viele Baustellen bis Dernau und mal schnell eine Wandertour über die Ahr ist nicht möglich da sämtliche Fußbrücken nicht mehr vorhanden sind. Das ein oder andere Lokal wo wir zum Weihnachten mal den Jahresabschluss hatten ist nicht mehr da oder notdürftig mit Verkaufskiosk besetzt.

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