Am Zusammenfluss zwischen Olef und Urft.
| Wir waren aber zu Dritt |
Am Südhang des Kermeter-Hochwaldes und östlich der Dreiborner Hochfläche gelegen, bildet Gemünd das südöstliche Tor zum Nationalpark Eifel. Nach Räumung des Truppenübungsplatzes durch die belgische Militäradministration zum 1. Januar 2006 hat die Nationalverwaltung eine Reihe neuer Wander- und Fahrradwege entlang der Urft zur Urfttalsperre, auf die Dreiborner Hochfläche und zur ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang, nach Wollseifen und Einruhr markiert.
| Die Vorboten des Winter |
Diese Gebiete sind für Naturliebhaber besonders geschätzt, weil sich die Natur, Pflanzen- und Tierwelt in den Wäldern und Offenlandflächen in 60 Jahren Isolation vom Menschen (1946–Ende 2005) weitgehend ungestört entwickeln konnte. So kommt es das wir die Ankündigungen der Kraniche für den kommenden Winter hören.
| Warten auf den Fotograf |
Ein beliebter Rundwanderweg, der Klassiker, fängt
direkt an der Kirche in Gemünd an wo sich Urft und Olef treffen. Das hier noch
die Bauarbeiten in Innen und Außenbereich der Häuser getätigt werden ist beim
Blick in die Fenster zusehen, bis zum 1.Stock waren die verheerenden
Wassermassen im Juli 2021 gestiegen.
| Im Industriegebiet Herhan |
Die Wanderung führt vom Marienplatz in Gemünd aus
direkt bergan bis nach Herhan. In Herhan sieht man blaue Tonziegel, Glas und
Holz als extravagantes Etwas. Hinter der bunten Herbstfassade meint man ein UFO
sei gelandet. Es ist eine merkwürdige Kuppel, die da auf einem Bergkamm mitten
in der Eifel thront. Diesen gigantischen Spezial-Iglu erdachten sich Sigrid
Münch und Ernst Chur.
Der alte Firmenstandort in einem Fachwerkhaus in
Golbach platzte aus allen Nähten. Im Gewerbegebiet Herhahn entstand dann die
ominöse Kuppel von 24 Metern Durchmesser. Wie ein Regenschirm ist die Halbkugel
konstruiert.
| Im Laßbachtal |
Durch den Ort geht es ins Morsbachtal bergab. Wir folgen dem plätschernden und mäandrierenden Laßbach hinunter nach Malsbenden. Im Talgrund am Bachlauf wird die Pause gemacht und im weiteren Verlauf tangieren wir den Hinweis auf das Bauern Café in Morsbach, das war mal ein Anlaufpunkt zum Frühstück für Gäste aus Berlin. In Kommern ist dann noch Zeit für Frankfurter Kranz, Eissplitter und Ost mit viel Sahne.

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