Montag, 7. November 2022

Urfey.

Am Wanderweg Nummer 8

Auf den Höhen des Königsfelder Tales.

Auf dem Höhenweg nach Weyer

Wir starten in Urfey. Die Rache des Montezuma hatte in Brühl zugeschlagen und so waren zwei unterwegs im Reich der Juffer, die uns Schutz bot.

Auf den Höhen des Königsfelder Tales

Der Sage nach Das Reich der Juffer Fey. Der Ort liegt am Urfeyer Bach, der zusammen mit dem Kallmuther Bach den Anfang des Feybachs bildet. Diese Gewässer wurden schon um 80 n. Chr. zur Speisung der römischen Eifelwasserleitung nach Köln genutzt Die Jungfrau Fee hat ihren Hauptsitz in einem Kalkfelsen in der Nähe ihrer Quellarme, die sie fürsorglich unter ihre Fittiche nimmt, damit die Quelle nicht aufhöre zu sprudeln und köstliches. Wasser zu liefern. Neben dem Quellgebiet beschützt die gute Fee den ganzen Bachverlauf, das Tal, die nahen Felder und Wiesen, die Wälder und Hügel sowie die umliegenden Dörfer mit ihren Menschen und Tieren.

Der Wettergott war uns wohlgesonnen

Von dem Quellgebiet des Feybaches ist auch folgendes überliefert. Im Urfeyer Sack oberhalb Urfey hat die Juffer Fey ihren Wohnsitz. Die Leute haben nicht gerne mit ihr zu tun, denn sie treibt viel Schabernack und Unfug. Trifft sie in der abendlichen Dämmerung noch Wanderer an, so erschreckt sie diese durch allerlei Geräusche und Erscheinungen. Immer wieder taucht sie unvermutet irgendwo auf, von der Quelle bei Urfey bis zur Mündung in die Erft bei Euskirchen. Nie kann man vor ihr sicher sein. Unterstützt wird sie von ihren sieben Töchtern. Jeder einzelnen hat sie einen Sitz zugewiesen: Urfey, Eiserfey, Feyermühle, Burgfey, Katzvey, Satzvey und die Burg Veynau.

Rodungen jenseits des Tales

Bedeckt und dann leichter Nieselregen, auf dem Themenweg WK, Wasser für Köln, den Weg weiter Bergauf die Nummer 8 erwandern wir bei stürmischen Winden und die Windräder zeigen das es heute genug Strom gibt. Am Weg Punkt der Römischen Straße VIA geht es abwärts ins Feybachtal. Wir queren den WDE und leicht aufwärts über die Alte Römerstraße zwischen Kall und Zingsheim biegen wir ab in den Weyer Wald.

Schutzhütte schon mal passiert als die Treppe einbetoniert wurde

Die Schutzhütte unterhalb des Brehberges ist ein willkommener Rastplatz, Geschütz gegen den stürmischen Wind nehmen wir gerne Platz und wir wissen, ab nun bis Weyer auf der Hochebene und dann abwärts zum Starpunkt.

Blick auf Weyer

Vor der Kirche führt ein schmaler Pfad hinunter nach Urfey wo tiefe Mulden davon zeugen das im 2. Weltkrieg versehentlich der kleine Ort mit heute 36 Einwohner einen Bombenteppich abbekam. Die Juffer war uns wohlgesonnen und bescherte uns Sonnenschein.

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