| Am Wanderweg Nummer 8 |
Auf den Höhen des Königsfelder Tales.
| Auf dem Höhenweg nach Weyer |
Wir starten in Urfey. Die Rache des Montezuma hatte
in Brühl zugeschlagen und so waren zwei unterwegs im Reich der Juffer, die uns
Schutz bot.
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| Auf den Höhen des Königsfelder Tales |
Der Sage nach Das Reich der Juffer Fey. Der Ort
liegt am Urfeyer Bach, der zusammen mit dem Kallmuther Bach den Anfang des
Feybachs bildet. Diese Gewässer wurden schon um 80 n. Chr. zur Speisung der
römischen Eifelwasserleitung nach Köln genutzt Die Jungfrau Fee hat ihren
Hauptsitz in einem Kalkfelsen in der Nähe ihrer Quellarme, die sie fürsorglich
unter ihre Fittiche nimmt, damit die Quelle nicht aufhöre zu sprudeln und
köstliches. Wasser zu liefern. Neben dem Quellgebiet beschützt die gute Fee den
ganzen Bachverlauf, das Tal, die nahen Felder und Wiesen, die Wälder und Hügel
sowie die umliegenden Dörfer mit ihren Menschen und Tieren.
| Der Wettergott war uns wohlgesonnen |
Von dem Quellgebiet des Feybaches ist auch folgendes überliefert. Im Urfeyer Sack oberhalb Urfey hat die Juffer Fey ihren Wohnsitz. Die Leute haben nicht gerne mit ihr zu tun, denn sie treibt viel Schabernack und Unfug. Trifft sie in der abendlichen Dämmerung noch Wanderer an, so erschreckt sie diese durch allerlei Geräusche und Erscheinungen. Immer wieder taucht sie unvermutet irgendwo auf, von der Quelle bei Urfey bis zur Mündung in die Erft bei Euskirchen. Nie kann man vor ihr sicher sein. Unterstützt wird sie von ihren sieben Töchtern. Jeder einzelnen hat sie einen Sitz zugewiesen: Urfey, Eiserfey, Feyermühle, Burgfey, Katzvey, Satzvey und die Burg Veynau.
| Rodungen jenseits des Tales |
Bedeckt und dann leichter Nieselregen, auf dem
Themenweg WK, Wasser für Köln, den Weg weiter Bergauf die Nummer 8 erwandern
wir bei stürmischen Winden und die Windräder zeigen das es heute genug Strom
gibt. Am Weg Punkt der Römischen Straße VIA geht es abwärts ins Feybachtal. Wir
queren den WDE und leicht aufwärts über die Alte Römerstraße zwischen Kall und
Zingsheim biegen wir ab in den Weyer Wald.
Schutzhütte schon mal passiert als die Treppe einbetoniert wurde
Die Schutzhütte unterhalb des Brehberges ist ein
willkommener Rastplatz, Geschütz gegen den stürmischen Wind nehmen wir gerne
Platz und wir wissen, ab nun bis Weyer auf der Hochebene und dann abwärts zum
Starpunkt.
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| Blick auf Weyer |
Vor der Kirche führt ein schmaler Pfad hinunter nach Urfey wo tiefe Mulden davon zeugen das im 2. Weltkrieg versehentlich der kleine Ort mit heute 36 Einwohner einen Bombenteppich abbekam. Die Juffer war uns wohlgesonnen und bescherte uns Sonnenschein.


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