| Quarzgrube bei Frechen |
Wandertag aus der Rundschau
Neue Wege sind angesagt bei den Quarzwerken in Frechen. Wir starten am Wanderparkplatz Kaskadenweg hinter dem Krankenhaus Frechen zu finden am 2. Kreisel 2. Ausfahrt,
Auf einer Länge von rund 1200 Metern bauen die Quarzwerke Frechen hier den Rohstoff ab, aus dem Glas, Fliesen, Porzellan, Farbe und vieles mehr gefertigt wird. Schon die alten Römer in Köln entnahmen von hier den feinen Quarzsand, um ihre Glasbehälter herzustellen.
Quarz ist ein Mineral mit der chemischen Zusammensetzung SiO2 Siliziumdioxid, In der Natur entsteht SiO2 durch Verwitterung. Quarzsand für die Industrie muss mindestens 95 Prozent aus reinem Siliziumdioxid bestehen. Frechener Sand besteht zu 99,5 Prozent aus SiO2.
| Durch den Buschbeller Wald |
SiO2 ist ein in der Erdkruste sehr häufig
vorkommender Stoff. Dass er hier in Frechen in so reiner Form vorliegt,
verdankt der Frechener Sand der Braunkohle. Durch Auswaschungen der darüber
liegenden Braunkohle wurde das Wasser sauer und wusch den Sand sauber. Durch
den Ville-Sprung vor etwa 20 Millionen Jahren wanderte dann der Quarzsand an
die Oberfläche.
| Karten Beispiel aus der Rundschau |
Die Waldflächen der Quarzwerke sind ein beliebtes Ausflugsziel. Nun werden im rekultivierten Bereich neue Wanderwege und somit einige Extra-Kilometer für den Waldspaziergang freigegeben. Die Freigabe feiern die Quarzwerke mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern am Sonntag, 13.November. Am Sonntag haben die Besucher die Wahl zwischen dem Sandmannweg, gelbe Route, und einem knapp 10 Kilometer langen Rundwanderweg, und einen 4 Kilometer langen, neuen Wanderweg, orange Route durch das Rekultivierungsgebiet.
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