| Ein Hinweis zufällig entdeckt an einem Weg den es nicht mehr gibt |
Spätsommer an der Ahr.
| Reste der Daubiansmühle |
Direkt hinter dem Bach stand ein einsames Gebäude, das in der Flutnacht regelrecht zerschnitten wurde, die Daubiansmühle. Ein verwinkeltes Fachwerkensemble, wenige Autominuten von Schuld entfernt, das früher, also vor der Flut, einen Gasthof beherbergte. Heute nix mehr, nur noch im Internet sind die letzten Bewertungen von 2021.
| Unser Rundweg |
Wir starten unsere Tour an der L 185 an der Grenze
von NRW und Rheinland Pfalz in der wohl ehemaligen Haltebucht an der
Daubiansmühle. Wir wandern leicht bergan bis an den Rand des Handwebedorfes
Rupperath. Nach Querung der K 25 geht es nach einer kurzen Weile in das Tal der
Liers. Auf halber Höhe verlassen wir den Themenweg RR und bewegen uns in
Richtung Harscheid.
| Schuld an der Ahr linker Ortsteil wenn die Kirche im Rücken ist. |
Über den Wanderweg Nummer 2 erreichen wir Schuld auf der Ahr Seite wo der Fluss aus Richtung Fuchshofen kommt. Hier ist auch 2 Jahre nach der Flut das Ausmaß dieses Dauerregens noch deutlich sichtbar.
| rechter Teil von Schuld |
| li. im Bild Zur Linde mit Straße nach Insul |
Der große Bogen der Ahr macht uns neugierig wie
sieht die Seite jenseits der Kirche aus. Die Straße nach Insul ist weg und
gegenüber der Kirche das Lokal zur Linde ist eine Pizzeria geworden. Einige
Male haben wir dort unser obligatorisches Weihnachtsessen in großer Zahl
zelebriert.
| unser Pausenplatz |
Gegenüber der Bäckerei Schlösser an der Hauptstraße
machen wir Mittag und das Haus wird tatsächlich von Grund auf neugebaut.
Manche Häuser wirken immer noch wie offene Puppenhäuser. Über den ehemaligen Mühlenweg geht es zurück zum Startpunkt. Von weg kann keine Rede sein teilweise sind wir im Flussbett des Armuthbaches. Die heute nicht mehr existierende Daubiansmühle, war erstmals um das Jahr 1600 in der Chronik der Burg Aremberg erwähnt als Getreidemühle und wurde vom Wasser des Armuthsbaches angetrieben. Im Jahr 1809 wird sie „Tauben Johans Mühl“ genannt. Anfang des 19. Jahrhunderts gehörte die Mühle drei Brüdern aus Ohlerath, danach wurde sie an Pastor Keuten aus Mutscheid verkauft. 1928 entstand in der Mühle ein Gasthaus, das es seit dem Ahr-Hochwasser vom 14./15. Juli 2021nicht mehr gibt.
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