Montag, 1. September 2025

Scheven.

Ha die App funktioniert einwandfrei

Zum Bergbau Abraumgebiet bei Mechernich

Die Abraumhalden vom Bleibergbau Mechernich

An der Bundesbahnstrecke von Köln nach Trier liegt, fast in der Mitte zwischen den Stationen Mechernich und Kall in der Nordeifel der idyllische Ort Scheven, der einen eigenen Bahnhof besitzt.

In der Schmiedegasse

Das Dorf Scheven gliedert sich in Ober- und Niederscheven und hat ca. 550 Einwohner. 1857 wurde der Grundstein für die Kirche des Ortes gelegt. Als Kirchenpatron wählte man St.Apollinaris und St. Agatha. Vollendet wurde der gotische Bau im Jahr 1861. Scheven hat im Verhältnis zu manch anderem Dorf noch sehr viele gut erhaltene Fachwerkhäuser, die zum Großteil unter Denkmalschutz stehen. In der Schmiedegasse findet man eines der ältesten zweigeschossigen Fachwerk- Traufhäuser der Eifel aus dem 18. Jahrhundert. In ihm wohnt heute der bekannte Künstler und Joseph Beuys Meisterschüler Jürgen Schmitt und die Schriftstellerin Marion Schmitt.

Hier auf dem Weg stand Privat, betreten verboten

Hinweise am Wegrand

Direkt gegenüber der Kirche ist ein Parkplatz ausgewiesen. Dunkle Wolken zeichnen sich am Himmel ab und wir hoffen auf Grund der Winde das diese auseinander gerissen werden. So sieht es Norbert. Wir unterqueren die Bahnstrecke und nehmen Kurs auf den Abraum des Bleiberges.

vor der Brunnenstube

von der Höhe bei Lorbach Blick auf die Halde

Die bewachsenen Hänge mit Erika sind leider schon etwas verblüht. Am Hang des Abraums geht es bergauf bis zum Aussichtpunkt Pflugberg. Das Windrad pfeift und das Wolkenfeld löst sich auf. Im weiteren Verlauf sind die Blicke bis zum Siebengebirge und zur Glessener Höhe. Kurz vor Lorbach geht es auf halbe Höhe zu Brunnenfassung des Römerkanals vor Kallmuth.

Anlieferung eines Krans

Durch das Tal des Königsfelder Mönchacker und bei leichtem Anstieg erreichen wir den Ort Dottel. Auf dem Mönchacker laufen Vorbereitungen für den Bau von weiteren Windrädern.

Kirche in Dottel mit Fossilien in der Mauer

Am Dorfplatz an der Kirche von Dottel verbringen wir die Pause in einem neugebauten Ambiente mit Liegen und Brunnen und Tisch unter einem geschützten Bereich. Im Kirchlein noch Kerzen entzünden und dann sind es noch 2,5 Kilometer Bergab zum Start. Bei uns war es trocken geblieben, in Brühl Regen, Herbert hätte gesagt alles richtig gemacht. Übrigens die Kompass App funktionierte hervorragend. Bei Stadtspaziergang nach Aus/Ein neu geladen. Da lohnt es sich auf der Rückfahrt die Einkehr im Café bei Lohners.

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