Donnerstag, 3. Januar 2008

007 der Jahreswechsel in Berlin.

Termine planen gehört zu den alltäglichen Pflichten des Rentnerlebens und das hatten wir in Bezug auf den Flug schon im Juli gemacht. Nun war es soweit, ein Web Check In von zu Hause, den besten Freund zur Fahrt nach Köln – Bonn einplanen und dann kann’s schon losgehen. Am 30.12.2006 auf nach Berlin und den Jahreswechsel dort mal erleben. Der Shuttle Service in Berlin war auch schon informiert. Wie immer gab es einen warmherzlichen Empfang, was man nicht nur am Schlüsselband für die Wohnung erkennt sondern auch an den Süßigkeiten auf dem Kopfkissen. Nach einem guten Kaffee hatten wir uns aufgemacht zum Baucontainer an der Strasse Unter den Linden. Ein Riesenrad an der Landesvertretung von Hessen lud zu einem Überblick über die sogenannte Fanmeile ein. Die Aussicht an diesem Tag ging hinein bis zum Funkturm im Westen und Alex in Osten. Nachdem wir noch einiges an Proviant in dem Baucontainer deponiert hatten, war der Weg zum Weihnachtsmarkt am Gendarmenmarkt geradezu eine schöne Abstimmung an die verspätete Bescherung in Berlin. Ja da hatte Mel sich mächtig ins Zeug gelegt und für die Sylvesternacht einen Container geordert, der im Moment von Arbeitskollegen die U-Bahnbaustelle 55 bedient. Nach einem leckeren Glühwein zwischen den Domen, französischer und deutscher Dom hatten wir dann in der Couch Surfing Wohnung die weihnachtliche Bescherung in Berlin nachgeholt. Wir hatten dann nach einiger Zeit unsere eigene Fanmeile aufgebaut. Witzig, lustig bis in die Nacht wurde Kartengespielt und erzählt. Nach einem ausgiebigen Sektfrühstück mit Brunchcharakter sind wir dann gegen Abend los zum Abenteuer Sylvester am Brandenburger Tor. M und M hatten noch einiges hand geschnippelt für das Raclette am Abend. Da war dann der Lichterglanz Unter den Linden schon sehenswert. Aber was kaum dann, ab Friedrichstrasse war alles abgesperrt. Die beiden Polizisten an der Absperrung überzeugte Melanie durch die direkte Antwort der Bauüberwachung auf der Baustelle, aber das mit vier Personen? Unter Begleitung ging’s zu Container, das war uns als Dankeschön der Hinweis auf frischen Kaffee wert. Im Laufe des Abends hatten wir dann einige Berliner Polizisten mit frischem Kaffee versorgt. Die Zeit bis zum Countdown 2007 verging im Fluge, Raclette, warme Bude, Getränke, und ab und zu ein Blick über den Bauzaun was sich so auf der VIP Seite abspielt. Natürlich fehlte der obligatorische Sekt nicht. Nach 10,9,8,….Prost Neujahr Feuerwerk in Berlin, aber nur 10 Minuten das war’s. Der Weg zur Wohnung war dann durch einige Tonnen Müll zu bewältigen. Nach einer langen Nacht war das Katerfrühstück mal wieder hervorragend. In leichtem Schneegestöber haben wir dann einen Spaziergang am Landwehrkanal gemacht. Die leckere Pizza am Abend war ein gelungener Einstand für das neue Jahr, schließlich müssen die Pänz morgen arbeiten gehen. Der zweite Tag in 2008 begann dann mit Kultur, die schon an der Kommandantenstrasse zu sehen war. Eine viereckige Werbetafelwand ist als Hotelzimmer im Internet buchbar. Keine Fenster, Zugang von der Unterseite, Fernseher, Chemie WC und Dusche und das alles für 19 Euro. Da wir uns schon bald zu den Berlinkennern zählen dürfen, waren wir zu richtigen Zeitpunkt am Pergamonmuseum. Kein Schlangestehen ab durch die Mitte. Der Telephosfries hat uns tief beeindruckt, und die Media Führung im do it you self Betrieb ist schon eine schöne Einrichtung. Die Tore von Babylon und die römischen und hellenischen Abteilungen machen den Rundgang zu einem Pflichtbesuch. Am Spätnachmittag
hatten wir dann Kultur genug und sind vorbei am Alex, wo zu dieser Zeit bei schlechter Sicht eine Schlange anstand, durch das Nicolei Viertel zurück zum „Zweitwohnsitz“. Abends hatten die Kinder dann eine gute Lokalität ausfindig gemacht und wir haben sehr gut nepalesisch gespeist. Das Mel morgens den Transfer nach Schönefeld an der Backe hatte habe ich wohl in Juli nicht so gut durchdacht. Sorry war sehr früh. Mit Verspätung sind wir dann los, Enteisung des Fliegers, falsche Gepäckstücke, hatten 40 Minuten Verspätung zur Folge, aber vielleicht sind wir deshalb ohne große Wartezeiten per Bahn auf direktem Wege nach Brühl zurück. Wollten das mal ausprobieren, für die nächsten Reisen.

1 Kommentar:

Melanie und Michael Assenmacher hat gesagt…

Wie immer ein sehr schöner Reisebericht! Wir freuen uns natürlich sehr, dass es euch gut gefallen hat. Wird natürlich schwer daran beim nächsten Mal anzuknüpfen. ;-)

Das mit dem Shuttleservice ist kein Problem und die frühe Zeit schon verziehen! Immerhin verbringt ihr auch schon Mal die eine oder andere Minute auf dem Weg zum/vom Flughafen.

... natürlich freue ich mich, wenn's demnächst eine Stunde später ist.
:-)
n'lieben Gruß aus B