Sonntag, 13. Januar 2008

Auf zur Feldkapelle. Bruder Klaus Kapelle bei Wachendorf.

Das schöne Sonnenscheinwetter am 13.01.2008 hatte uns rausgelockt in die Eifel. Bei ca. 4 °C Grad und strahlendem Sonnenschein sind wir in Weiler am Berg los zu einer Wanderung in Richtung Wachendorf. Die Wanderung hatte ich bereits im letzten Jahr bei strömenden Regen mit den Montags Wanderern gemacht. Diesmal nur Bruni und ich, aber in der Gegenrichtung unterwegs. Der Beginn war in Weiler und dann rund um den Herkelstein mit Blick auf den Stockert und in die Weiten des Eifelvorlandes bis zum Siebengebirge. Den Weg Nr.5 durch ein Wachholdergebiet bis an den Rand von Wachendorf. Rückenwind und Sonnenschein verlockte dann zum querfeldein bis zum Ziel. Feldkapelle, 112 Fichtenstämme formten den Innenraum und waren in der Verschalung einbezogen. Der Beton wurde in Schichten zu 50 cm gestampft und erreichte eine Höhe von 12 Meter. Ein 3 Wochen loderndes Mottfeuer ließ die Stämme antrocknen und dann leicht vom Beton ablösen. Der Fußboden besteht aus Zinnblei, das an Ort und Stelle in einem Tiegel erhitzt und mit dem Schöpflöffel von Hand auf dem Boden verteilt wurde. An diesem Tag kamen die Besucher aus allen Richtungen zu dieser Kapelle. Den Rückweg haben wir dann über den Weg Nr.4 in Richtung Rißdorf gemacht und hatten dann vor Weiler am Berg mächtigen Gegenwind, der aber bei Sonnenschein zu ertragen war. Nach 4 Stunden Wanderung sind wir dann schön langsam durch die Eifel nach Hause gedieselt.
Ein schöner Weg der im Sommer mit vielen Pausen und Fernblick wiederholt werden könnte.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Mir fehlen ja diesmal die Bild-Unterschriften - was ist denn das dunkle Bild? Die Feldkapelle?

... da ist der Berliner Dom ja doch etwas mehr beleuchtet.