Dienstag, 4. März 2008

Von wegen Fühlung, trocken und schneekalt.

Da waren’s nur noch vier, von den acht, die montags wandern. Peter, Wolfgang, Herbert und Gerd. Am Telefon hörte man, ich gehe heute definitiv nicht mit. Da war eine Regenwanderung aus 2007 noch in guter Erinnerung, und das nur weil Gerd das sagen hatte. In kleinem Kreis sind wir bei trockenem Wetter in Schönau gestartet. Gegenüber der letzten Woche musste man Mütze und Handschuhe anziehen, es war schneekalt, aber trocken. Über den Wanderweg Nr.3 sind wir dann bis auf die Höhe von der Siedlung Vollmert. Danach an der Landesgrenze von Rheinland Pfalz entlang bis zum Wanderweg des Eifelvereins der nach der Wasserscheide führt. Auf dem breiten Weg hatte das Sturmtief Emma seine Spuren hinterlassen. Waldarbeiter waren mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Die Mittagspause war in der Schutzhütte Eichenruh am Fuße des Michelsbergs vorgesehen. Für die harten Kerle gab es dann ein Leckerli. Die höchste Erhebung Bad Münstereifels ist der Michelsberg mit 588m über NN. In vorchristlicher Zeit befand sich hier eine Gerichts- und Kultstätte der Germanen. Heute ist auf dem Berg auf eine reizende Kapelle. Im Winter laden der Nord- und Westhang des Michelsberges zum Rodeln ein. Die Temperaturen waren auch so gerade mal über Null und dementsprechend kurz die Pause. Weiter bergab über die Wege A2 bzw. A1 wurde ein markantes Ziel, ein einzeln stehende Eiche ins Visier genommen. Am Dorfeingang zu Schönau wurden wir dann von einer älteren Dame (90 Jahre) begrüßt, die sich unbedingt mit uns unterhalten wollte. Nach 4 Stunden und 16 Kilometer bei trockenem Wetter haben wir uns dann die Kaffeepause in Bad Münstereifel reingezogen. Nächste Woche hat Herbert das sagen, für ihn und einige wenige wird das die 248. Wanderung, wie lange ist der schon im Ruhestand??? Heute am Dienstag sagte der Wetterbericht bis 30 cm Neuschnee und Sperrung der A1 und der A61, schön das wir den Tag gestern noch unterwegs waren.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Geschneit hat es hier heute Abend auch, aber zum Glück ist nichts liegen geblieben und ich bin knitterfrei nach Hause gekommen. Hoffe ja nicht, dass euer Wetter hier rüber zieht.