Sonntag, 8. Juni 2008

Berlin, vom Wasser aus sehen.

Der zweite Tag in der Hauptstadt hatte mit einem für das Wochenende typischem Frühstück begonnen. Der Schampus fehlten ebenso nicht wir der frische Obstsalat. Ich kam in die Versuchung, zu Hause anzurufen und zu sagen wir frühstücken. Ein Programmwunsch von Herbert wurde in die Tat umgesetzt.
Im Martin-Gropius-Bau war eine Ausstellung mit dem Titel Der bedeutende Augenblick. Die Fotografien von Jewgeni Chaldej , der als Kriegsfotograf eine umfassende Bildgeschichte dokumentierte. Eins der bekanntesten Fotos ist wohl der Rotarmist mit der Flagge auf dem Reichstag, was schon als Ikone angesehen werden kann. Hier wurde damals auch schon manipuliert, hatte der Soldat eine Uhr oder zwei Uhren an. Genauso ein Bild mit Stalin der einen kleinen Jungen auf dem Arm hatte. Eine beeindruckende Ausstellung .

Das Abgeordnetenhaus des Berliner Senats gegenüber hatte noch Tag der offenen Tür und ein Forum von bekannten Fraktionsvorsitzenden hatte Zeit für eine Fragestunde. Hatten Zeit und sind dann schnell mal rein, sehen ob bekannte Größen sich dort tummeln.

Um die Mittagszeit waren wir dann bei strahlendem Sonnenschein bereit für eine 3.5 Stundenfahrt auf dem Wasser. Vom Wasser aus die Stadt zu erkunden und vielseitige Erklärungen zu hören bei einer entspannten Besichtigungsroute. Gegen Abend war dann das Nikolai Viertel für eine typische deftige Berliner Tafel, Im Nussbaum, mit Märkischem Landsmann an der Reihe. Den Schwenk über den Platz am Roten Rathaus mit denen sich zu dieser Zeit eingestellten Lichtverhältnissen hatte es Herbert angetan. Hin und Her laufend über die breiten Strassen, nur ärgerlich das er seine Spiegelreflex nicht dabei hatte,wurden Fotos aus allen Rohren geschossen. Da lag es nahe noch mal zu schauen wie der Rückbau des Palasts der Republik fortgeschritten ist, der hier im Hintergrund noch einige Stahlträger hat. Das obligatorische gute Nacht Bier auf dem Balkon durfte nicht fehlen.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Schon später Mittag und noch keine Neuigkeiten im Blogger! Da wird doch nichts passiert sein? Oder war die Fußball-Nacht dann doch zu lang.
Vielleicht müssen ja auch noch neue Eindrücke auf dem fernsehturm und dem Reichstag gesammelt werden, bis sich die Berichterstattung richtig lohnt.