Dienstag, 24. Juni 2008

Wer da nicht mit war ist selbst schuld. Monschau, frische Luft im Dreiländereck.

Da sind die daheim gebliebenen nur zu bedauern, wunderschöne Wasserweg –Wanderung bei sommerlichen Temperaturen hatte etwas für sich. Da ging Herbert los, fast so ohne Karte wie wir das von Wolfgang gewöhnt sind.

War der vielleicht Sonntag auf Vortour mit Marlis hier, falsch getippt, mit den Schwarzes ( Helmut und Dittgard ) im letzten Jahr. Die halbe Stunde früher aufbrechen hatte es in sich, im Rheinland schwülwarm, hier angenehm zu Beginn 11° C Grad und zur wohlverdienten Mittagspause gute 20 ° C Grad, da konnte man sich die Sonne auf den Pelz braten lassen. Die gewonnene Zeit musste man für eine Schlafpause nutzen, dem war auch so. Wären da nicht die leisen Laute von Insekten und Vögeln durch Dieters Schlafgeräusche untermalt worden. Wolfgang hatte derweil die Wache übernommen.

Nur 200 Stunden pro Jahr verbringt der durchschnittliche Deutsche an der Außenluft, 6.000 Stunden im Wohn-Schlaf-Bereich und etwa 1.800 Stunden am Arbeitsplatz. Das hat Dr. Joachim Schneider, Arbeitsmediziner von der Universität Gießen, errechnet.

Was lernen wir daraus. Arbeitsplatz entfällt, Schlaf brauchen wir, man wird ja älter, und Außenluft gibt es noch steuerfrei. Also los und montags an die frische Luft. Der Rundwanderweg mit der Nummerierung 100 hatte nicht nur schlappe 100 Höhenmeter, sondern auch ein gewisses etwas. Geht man hier etwa im Voralpenland am Fluss entlang?
Das Gut Reichenstein liegt fern ab jeder menschlichen Behausung, und wurde besichtigt. In der Norbertuskapelle haben wir dann als Dank für den schönen Tag noch eine Kerze entzündet. Nach dem Auffrischen der Rentnerbräune haben wir dann in Höfen, im ältesten Cafehaus der Eifel, erbaut 1650, mit unbehandelten Schiefersteinen erstellt, alle einen leckeren Streuselkuchen mit einem Schlag Sahne genossen. Der nächste Montag fällt für uns vier aus, weil jeder einen Termin hat, der sich leider nicht verschieben lässt.

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