Bei diesem strahlendem Sonnenschein da sollte man, wenn es die Termine zulassen vor die Tür zu gehen. Auch wenn es der 2.Feiertag ist, die ersten Sonnenstrahlen erwärmten schon den Wintergarten, wandern oder zu Hause bleiben. Da bot es sich an, keine halbe Stunde von Brühl entfernt einen Reisetipp der Rundschau vom 12. Dezember mal auszutesten.
Wir starten in Schwerfen und folgen dann dem Zeitungshinweis, Achtung keine
Wanderzeichen, und wenn nicht anders vermerkt immer den Hauptwegen folgen. Da war mir aber die Karte Nr. 5 vom Eifelverein doch lieber als die Zeitungsnotiz. Die Mitwanderin hatte den Artikel so intensiv gelesen so dass ich mir keine Experimente erlauben konnte. Über Eicks mit einem schönen Wasserschloss vorbei durch den beschaulichen Ort mit vielen Fachwerkhäusern geht’s durch das Mehlental zum Schäfsberg. 
Den Gipfel hat man an einem einsamen Baum mit Wegkreuz erreicht. Ein weiter Blick in die Heimat und im Windschatten sitzend lässt es sich aushalten. Die rote Scholle ist überwiegend Sandstein der sich vor 250 Millionen Jahren in einem wüstenhaften Klima hier gebildet hat. Im Mittelalter war hier Weinanbau und in der gegenüberliegenden Bergwerken von Mechernich bis 1957 Bergabbau von Blei. In der Hubertuskapelle oberhalb von Floisdorf verweilen wir ein wenig und haben dann auch schon das Ziel im Blick. Damit man nicht zu viel über erschlossene Wirtschaftswege geht, wählen wir querfeldein über hartgefrorenen Boden, dem kalten Ostwind trotzen, den Rückweg zum Ziel. Schöner Wandertag und immer in der Sonne, nach 3.5 Stunden ist die Vorfreude auf einen guten Kaffee da.
1 Kommentar:
Na das war doch tolles Wetter! Ganz so blau war der Himmel bei uns nur bis zum Mittag.
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