Montag, 17. August 2009

Öfter mal was Neues. Anstatt Rundkurs, Achterbahn.

Warum auch nicht. Die sonst in Rundkurs durchwanderten Gebiete mal in Form einer Achterbahn gehen und sehen ob das auch gut geht, denn man müsste ja eine Stelle zweimal passieren.
Wohl ein neues Motto für die Wanderfreunde am Montag. Wolfgang hatte sich darauf eingestellt mit uns eine Wanderung in dieser Form zu unternehmen. Das Navisystem von Ihm sprach aber wohl nicht so mit Ihm wie gewohnt. Man hörte dann da von den Mitstreitern das ein oder andere Mal:

Der Bauer hat den Weg umgepflügt,
Diese Richtung ist falsch ect. Diesen Bach werden wir nicht durchqueren.
Zurück marsch marsch, über eine Pferdekoppel. Das wagen sich dann 5 Hengste plus Leithammel.

In der Wanderkarte waren dann nach Wolfgangs Meinung Wege die dort wo sie sein sollten nicht waren, und dazu noch ausgewiesen. Vorsicht war geboten, und der alte Grundsatz, nie vor der Karte, war an diesem Tag für mach einem von uns dann im Laufe des Tages spätestens am Nachmittag klar.
Die Route entlang von 8 Quellen, wobei wir tatsächlich eine zweimal passierten, hier den Erlenborn, war dann doch landschaftlich reizvoll. Von Bell aus nach Ettringen. In diesem Tuffsteingebiet wurde schon vor 1000 Jahren der Backofenbau betrieben. Grabfunde lassen darauf schließen das der Ort schon 200 v. Chr. besiedelt war.



Die vielen Heilquellen und die ozonhaltige Mittelgebirgsluft spüren wir dann hinter Obermendig beim freien Anstieg nach Ettringen. Am Fuße des Hochsimmer und Hochstein am Rande des Ortes machen wir unsere Mittagspause. Auf einer Hangwiese genießen wir den Blick bis Koblenz und die vielleicht letzten Sonnenstunden des August. An der Brunnenanlage Erlenborn wird die Achterbahn gekreuzt und weiter über einen Kreuzweg der Startpunkt dann punktgenau erreicht.
Das vorgesehene Kaffee in Obermendig hatten wir dann nicht erreicht, auf Grund einer Orts Baustelle, aber dafür waren die Eisportionen Am Waldsee in Rieden den kleinen Umweg wert.
Die Sonne zeigte sich von der Besten Seite und die Rentnerbräune konnte aufgefrischt werden.
Bei gemäßigten Temperaturen könnten wir ja nächste Woche den Hochsimmer bezwingen, der einen Blick auf den Kölner Dom erlaubt, und Dieter kann dann seine geologischen Kenntnisse vermitteln, die wir heute auf dem Natursteinlehrpfad durch Obermendig kennen gelernt hatten.

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