Montag, 31. August 2009

Ein letzter Sommertag, vor dem metrologischen Herbstanfang.

Mittlerweile hat der Tourleiter der Montagswanderer auch die Verantwortung für das Wetter. Hatte doch der Berichterstatter Schwein gehabt, vor dem metrologischen Herbstanfang noch mal einen hochsommerlichen Tag mit leichter Brise und einer fantastischen Weitsicht.

Am Dienstag soll’s Regnen. Das machte wohl schon mal die Sicht auf die Wanderkarte umständlich bis wir endlich einen der ausgewählten Seen eines alten Basaltbruchs gefunden hatten ging’s halt querfeldein. Die Mittagspause auf einer hässlich blau gestrichenen Bank wurde durch frische Melone und Schinken bereichert.

Bewappnet mit sieben Blättern von Google Earth hatte ich mir gedacht die Sache würde wie am Schnürchen laufen. Dem war aber nicht so. Eine steil abfallende Klippe kurz vor Kirmutscheid musste umgangen werden. Somit lernten wir dann auch eine kleine Kirche mit einem Bauernhof kennen. Um 1214 erbaut liegt dieses Kleinod zwischen Hoffeld und Wirft. Nach einer Sage soll Graf Ulrich von Nürburg die erste kirchliche Anlage gestiftet haben, weil er nach einer Jagd sich im Dickicht verirrt hatte und nach seiner Befreiung gelobte ein Gotteshaus zu bauen.

Wir verirren uns bei der Suche nach dem Wanderweg 1 und durchqueren den Trierbach, der Gott sei Dank wenig Wasser führte. Wir tangieren einen Wanderweg von Rodder und genießen dann auf der Anhöhe nochmals den Weitblick, bevor wir den Startpunkt erreichen. Den lockeren Spruch von mir, nun geht’s nur bergab verbunden mit einer Wette hatte ich dann in Antweiler eingelöst.

Keine Kommentare: