Sonntag, 6. September 2009

Wandern mal woanders, von der Eifel in den Allgäu.

Oberjoch auf 1.136 m N.N. das Wanderziel einiger Montagswanderer auf der Reise zu Deutschlands höchstem Ski- und Bergdorf. Dieser heilklimatische Kurort liegt über dem Ostrachtal am nördlichen Rand der Kalkalpen, auf einem sonnigen Hochplateau, in der Tat.

Rechtzeitig zu Beginn der Wanderwoche strahlender Sonnenschein.
Auf der A8 bei Illertissen die Familie Astor überholen, dem Herbert und Dieter eine SMS senden, und schon war die Limousine von Norbert in Oberjoch. Dieser idyllische Ort hatte sich vor allem auf agrarischer Grundlage entwickelt. Die ersten Siedler aus dem Ostrachtal kamen um 1482, heute kamen 5 Rheinländer für 8 Tage

ins Hotel Löwen. Um 14:30 Uhr war das Quartier erreicht, und die Meldungen der Ankunft machen ihre Runde. Ende des 19. Jahrhunderts, setzte in Oberjoch der Fremdenverkehr gleich in seiner damals modernsten Form, dem Wintersporttourismus, ein. 1932 baute ein Münchner Verleger das Hotel Ingeburg, nach dem Alpengasthof Löwen (aus der Salzstraßenzeit) und dem Hochpasshaus (1927/28) die dritte Übernachtungsstätte im Ort. Das Zentrum bildete sich damals am Gasthof Löwen heraus.

Hier wurde ein Lebensmittelgeschäft eröffnet, der Gasthof erhielt einen neuen Osttrakt, im ehemals bäuerlichen Anwesen Nr. 9 wurde eine Skiwerkstätte betrieben.

Der ortsbekannte Wanderführer für diese Woche, Peter, hatte schon mal eine Route am Vilsaplsee ausgesucht, und teilte uns mit; kalt und Schnee. Zuerst mussten wir uns auf die Menüfolge des Abends festlegen.

Hühnerbouillon mit Kräutergrießspätzle

Gegrillte Medaillons vom Jungschweinschnitzel Bühler Art mit glasierten Zwetschgen und gebackenen Dauphin-Kartoffeln

Rinderlende am Stück gebraten Modena mit feiner Balsamicosauce, dazu gebratene Pestognocci`s

Buntes Gemüse-Steinpilzrisotto mit frischen Kräutern und geriebenem Parmesan

Kleiner Pfannkuchen mit Quark-Rosinenfüllung und marinierten Sauerkirschen

Schwierige Entscheidung, und der lieben Birgit an der Rezeption mitteilen, was man sich auch aussucht, einen Obstler braucht man bestimmt dazu.

Auf der Terrasse im Sonnenschein ein paar Weizen vom Fass und schon trudelt er Rest ein. Den Abend genießen im wahrsten Sinne des Wortes, mit alten Erinnerungen und einem Absacker nach dem opulenten Menü da konnte der nächste Wandertag nur noch gut werden.

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

na, gefastet habt ihr dann aber nicht!

Norbert hat gesagt…

Liebe Brunhilde + Gerd,wir sitzen noch in male fest,da der Flieger in Duesseldorf nicht starten konnte.Fliegen nun am Sonntag zurueck.
Bin am Montag wieder zum wandern dabei.
Gruss Norbert+Gitta.