Montag, 28. September 2009

Buntsandstein und fossile Dünen.

Ein absoluter Rekord wurde wiederholt. 8 Personen finden sich an diesem Montag bei Burg Satzvey ein, und Dieter führt die Gruppe an. Das war zuletzt am 27.04.2009 bei Meschernich der Fall. Wird die große Wanderfahrt jetzt auf Montag verlegt??? Der logistische Aufwand wäre zu groß. Da müssten wir noch Treffpunkte für die Gruppen B und C einrichten. Es reicht schon wenn der Montagstourleiter eine Bank zum wechseln der Schuhe, eine Schutzhütte, eventuelle Abkürzungen oder ein gutes Kaffee findet. Über den Eifelvereinsweg erreichten wir einen römischen Steinbruch in der Nähe der Katzensteine.


Eine weitere Felsformation im Veybach-Tal zwischen Mechernich und Satzvey, sind die Katzensteine und bereits seit 1937 unter Naturschutz gestellt. Die Katzensteine sind Buntsandsteine eines Gebietes von Kall bis ins Veytal. Dieter erklärte uns die geologischen Zusammenhänge.
Ein Model ist mit 3 Personen an den Buntsandsteinen und wir betrachten das Schauspiel aus der Distanz. Für alle die nicht bei der Sache waren hier noch mal einige technische Daten. Entstanden vor ca. 220 Millionen Jahren während der Trias. Das Binnenmeer, das die Eifel überdeckte, hinterließ Ablagerungen aus Sand und Geröll, die von weiteren Meeresablagerungen in die Tiefe gedrückt wurden und sich dadurch verfestigten. Im Laufe der Erdgeschichte traten die zu Sandstein gewordenen Schichten wieder an die Oberfläche. Das Meiste verwitterte im Laufe der Jahrmillionen und Umwelteinflüsse formten die Katzensteine zu ihrem heutigen Aussehen. An einer 1000 jährigen Eiche vorbei, die von fünf Personen so gerade umfasst werden kann, erreichen wir den Rand der Schavener Heide. Die Pause auf einem Spielplatz, mit schwacher Sonneneinstrahlung, verlockte zum verweilen. Einige machten es sich gemütlich, andere konnten es nicht abwarten weiter zu wandern.

Die Schavener Heide, ein großer Truppenübungsplatz der per Aushang an den Wanderwegen passiert werden kann zeigte sich in seiner herbstlichen Schönheit. Um zu verhindern, dass der Übungsplatz vergrößert wurde entstand ein Hochwildschutzpark.
Ein Kaffee in Kommern hatte leider keine großen Tische, so dass die Resümees des Tages nicht so einfach auszutauschen waren. Nächste Woche hat Jürgen das sagen, der schon unruhig hin und her rannte, da werden wir in der Woche noch auf dem Laufband trainieren müssen.

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