Schon früh tauchten die ersten Kumulus Wolken auf. Die Bergbahn bringt uns auf 1748 N.N. um 09:30 Uhr. Wir genießen den schnellen Aufstieg mit Blick auf den Einstein. Nach 3 Tagen wird schon diskutiert welche Namen hatten die Berge die wir nun schon kannten. Durch die faszinierende Landschaft mit den saftig grünen Almen geht’s in Richtung Landsberger Hütte. Welche Namen hatten
Blumen und Pflanzen in dieser Region? Sind hier Schafe mit Widderhörnern am weiden??? Schon wieder Steine und auf und ab. Sehr viele nutzten wohl den vorerst letzten Sonnentag. Keine Sorge die Aussichten konnten sich noch hören lassen, und zur fünften Jahreszeit im Allgäu, den Viehscheid, könnten wir ja dann den Tag im Festzelt verbringen. Gegen 12:40 Uhr erreichten wir die Landsberger Hütte.
Teilweise waren die Wege so, dass man sich zu zweit oder dritt
unterhalten konnte. Norbert hatte wohl gestern noch einen Einkauf getätigt und versorgte uns mit einer deftigen Brotzeit. Zuschauer hatten dann im Klettersteig der Lachenspitze einige Wagemutige. Mit dem Fernglas stellten wir zum Erstaunen fest wie schnell mal einen Gipfel bezwingen kann.
Die Landsberger Hütte wurde schon 1928 erbaut. Die Bewirtschaftung ist von Pfingsten bis Mitte Oktober, aber so lange wollten wir nicht bleiben. Mit Lache wird der See direkt an der Hütte bezeichnet. Er ist der oberste See von Dreien. Am Traualpsee, wird Norbert von einer Ziege geknutscht, weil er so geschwitzt hatte. Am Stausee vorbei erreichten wir den Vilsalpsee.
Die Vils entspringt südlich des Vilsalpsees. Nach dem Verlassen des Sees verläuft sie nach Norden zum Ort Tannheim. Dort mündet die Berger Ache, die aus dem Haldensee im östlichen Tannheimer Tal kommt. Die Vils wendet sich nun nach Westen bis zum Ort Schattwald. Dieser in einem Naturschutzgebiet gelegene See ist in diesem Seitental ein Ausflugsort für die Touristen. Hier sind die Uferwege so angelegt, das man sich ohne Wanderschuhe an den Schönheiten des Tannheimer Tals erfreuen konnte. Eine Wiese mit Herbstzeitlosen stand in voller Blüte, die Temperaturen der nächsten Tage sollen sich ändern. Das merkten wir dann am letzten Wandertag in Hirschbachtobel.

Die Tourleitung hatte hier ein Auto geparkt, und so blieb uns der Fußweg nach Grän erspart. So blieben wir unter den angepeilten 20 Kilometer, Naja wir waren ja nun aklimatisert.
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